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14.09.2021     Lena Wostal

Ist die Stadt ein Klimakiller? 75 Prozent der CO2-Emissionen entstehen laut internationaler Klimaschutzinitiative in Städten auf der ganzen Welt. Unter dem Begriff Smart City wird mit Modellen für eine klimafreundliche Stadt der Zukunft experimentiert, in der alle Menschen gut und gerne leben.

Magenta Business nimmt hier mit dem Smart City Ökosystem eine zentrale Rolle ein. Allerdings herrscht sowohl in der Bevölkerung als auch bei den kommunalen Entscheidern oft Verwirrung über Bedeutung und Dimension der intelligenten Stadt.

Aus diesem Grund möchten wir für mehr Aufklärung und Verständnis sorgen. Was wünschen sich Bürger und Entscheider von der Smart City und wie hilft das IoT-Ökosystem von Magenta Business den Kommunen bereits heute, die Stadt von morgen zu gestalten

Smart City Studie: Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zur digitalen Stadt

Sich selbst messende Mülleimer, sprechende Parkplätze und smarte Gebäude, die sich automatisch überwachen: Was ein wenig wie aus einem Science-Fiction-Film klingt, ist in österreichischen Städten längst Realität. Aber wie steht es um das Bewusstsein in der Bevölkerung und bei den Entscheidungsträgern in den Kommunen?

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Um diese Frage zu beantworten, wurden im Rahmen der aktuellen Smart City Studie sowohl Bürger als auch mit Bürgermeister über Wissen, Haltungen und Erwartungen an die Stadt der Zukunft interviewt. Folgende drei Ergebnisse waren dabei besonders interessant:

1. Smart City: Bedeutung für Bürger und Entscheider verschwommen

Der Begriff Smart City ist für die Mehrheit der befragten Österreicher nicht eindeutig. Nur 42 Prozent verbinden eine konkrete Vorstellung mit dem Begriff, während 60 Prozent Digitalisierung und Smart City gleichsetzen. Das ist allerdings nur halb richtig, denn Smart City-Konzepte sind immer Teil der Digitalisierung, aber nicht jede digitale Transformation bezieht sich auf die intelligente Stadt.

Das Informationsleck spiegelt sich auch auf Gemeindeebene wider: 46 Prozent der befragten Bürgermeister verwechselten ebenfalls Digitalisierung mit Smart City, während 95 Prozent der Gemeinden angaben, nicht ausreichend hierzu informiert zu werden. Auch beim Thema Förderungen haben die Bürgermeister wohl Nachholbedarf, da sich nur etwas mehr als ein Drittel der Entscheider gut informiert fühlt.

2. Unterschiedliche Erwartungen von Gemeinden und Einwohnern

Die Erwartungen von Bürgern und Bürgermeistern liegen laut der Smart City Studie recht weit auseinander. Während Erstere vor allem von steigender Lebensqualität und einer zukunftsgerichteten Stadtplanung ausgehen, sehen Zweitere den Schwerpunkt vor allem im Bereich E-Governance und der Bereitstellung von Bürger-Dienstleistungen

3. Gemeinsames zukunftsorientiertes Handeln wünschenswert

Weitgehende Einigkeit besteht in der Frage nach einem umfassenden Smart City-Konzept. 72 Prozent der Bürgermeister wünschen sich, dass Gemeinden gemeinsam die Herausforderung der smarten Stadt angehen, um von anderen Erfahrungen zu lernen und Synergieeffekte zu nutzen.

Smart City: Lösungen und Konzepte von Magenta Business

Während es im Hinblick auf Aufklärung, Information und Vernetzung zur Smart City Nachholbedarf gibt, ist die Realität schon einen Schritt weiter. Heute arbeiten in vielen österreichischen Gemeinden Smart City-Lösungen von Magenta Business auf Basis des Smart City-Ökosystems. Es besteht aus einer großen Auswahl fertiger Anwendungen:

  • Mit der Smart Parking-Anwendung misst ein Parkplatz seine Auslastung und gibt die Information über ein Webportal an die Autobesitzer weiter.
  • Defekte Straßenlaternen senden ihren Status über die Smart Lighting-Anwendung automatisch an die zuständigen Servicetechniker.
  • Mit Smart Waste messen Mülleimer ihren eigenen Füllstand und senden die Informationen an eine zentrale Anwendung, die daraufhin eine optimierte Route für die Müllabholung berechnet.
  • Die Smart Building-Anwendung überwacht den Zustand eines Gebäudes und schlägt anhand vordefinierter Parameter Alarm, wenn Handlungsbedarf besteht.
  • Dank Smart Metering kann der Energieverbrauch für Wärme und Strom per Fernwartung abgelesen werden.
  • Mit der Luftgütemessung messen kommunale Einrichtungen wie Schulen Grenzwerte in der Luft und alarmieren bei Überschreitung.
  • Fuhrparkmanagement: Dienstwagen orten, die Auslastung überwachen und automatisch ein digitales, fälschungssicheres Fahrtenbuch führen, ist mit dem Fuhrparkmanagement möglich.
  • Mit dem Werkzeug- und Gerätetracking überwachen Gemeinden ihre Geräte und Werkzeuge, beugen Verlust vor und verringern das Diebstahlrisiko.
  • Die Wasserstandüberwachung schlägt bei Erreichen voreingestellter Pegelwerte Alarm und kann so der Schlüssel in einem effektiven Frühwarnsystem im Überschwemmungsfall sein.
  • Im Winterdienst-Monitoring dokumentieren Gemeinden die gefahrenen Routen und das genutzte Streumittel.
  • Mit dem Energieverbrauch-Monitoring überwachen Gemeinden Kläranlage, Schwimmbäder sowie Solar- und Pumpanlagen.
  • Den Straßenzustand ermitteln Sensoren anhand von Luft- und Asphalttemperatur, Feuchtigkeit, Niederschlagsintensität und der Wahrscheinlichkeit für Eis auf der Fahrbahn.

Durch das modulare Design funktioniert jede Anwendung für sich. Gemeinden können so langsam erste Erfahrungen sammeln und darauf aufbauend immer mehr Teile der kommunalen Infrastruktur in die Smart City eingliedern.

Für Gemeinden mit besonderen Anforderungen bietet Magenta Business zudem eine Individuallösung auf Basis der Smart City IoT Plattform, bei der die gesamte Lösung frei konfigurierbar ist und alle Freiheiten für die Entwicklung eigener Anwendungen bietet.

Schnelle Leitungen überall: Weitere Lösungen für die intelligente Stadt

Eines haben Digitalisierung und Smart City tatsächlich gemeinsam. Sie entfalten ihr Potenzial erst bei einer flächendeckenden, stabilen und schnellen Internetverbindung.

  • Glasfaserleitung für Unternehmen: Mit dem Programm Corporate Internet Access versorgt Magenta interessierte Kommunen daher mit einer starken Glasfaserverbindung. Das Angebot enthält eine Stabilitätsgarantie und bietet Zugriff auf einen 24/7-Kundensupport für Geschäftskunden, um auftretenden Probleme zeitnah zu beheben.
  • Mobiles Internet mit 5G-Anbindung: Bereits heute sind 40 Prozent der Anschlüsse an das 5G Netz angeschlossen. Damit wird nicht nur die Anbindung von Privathaushalten und Unternehmen verbessert, sondern auch Smart City-Anwendungen, die auf eine schnelle mobile Internetleitung angewiesen sind. Denn in Infrastruktur verbaute Sensoren müssen in der Lage sein, gewonnene Daten an das Backend zu übermitteln. Mit dem 5G-Ausbau legt Magenta Business heute die Basis für eine flächendeckende Versorgung mit mobilem Internet, das eine ähnliche Stabilität und Leistung bietet wie eine Glasfaserleitung.

Magenta Business auf der Kommunalmesse in Tulln

Smart City-Lösungen werden bei der Suche nach einer Lösung für eine klimafreundliche und lebenswerte Stadt von morgen eine Schlüsselrolle spielen. Doch bis dahin gibt es noch viel zu tun. Wie die Smart City-Studie zeigt, fehlt vielen Entscheidern das nötige Wissen über die Technologie, ihre Möglichkeiten und Optionen zur Förderung. Hier setzt die am 15./16. September stattfindende Kommunalmesse Tulln an, wo kommunale Entscheider mit Unternehmen zusammenkommen, um aktuelle Probleme der Kommunen in Österreich zu diskutieren.

Dieses Jahr steht der Event unter dem Schwerpunkt des Klimaschutzes. Aus diesem Grund ist auch Magenta Business auf der Messe vertreten, um das Smart City Ökosystem und seine Lösungen für Städte und Gemeinden vorzustellen und mit Entscheidern über ihre Vision von der Stadt der Zukunft zu diskutieren: Wie sollte eine lebenswerte und klimafreundliche Stadt aussehen und wie können Politik und Wirtschaft dieses Ziel erreichen?

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