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Endlich ist der Sommer da! Und mit ihm die kleine ängstliche Stimme, die vor neuerlichen Extremwetterereignissen wie Dürre und Hochwasser warnt. Sowohl in den Städten als auch auf dem Land kennt man die alarmierenden Veränderungen, die vielerorts auf den Klimawandel zurückgeführt werden.

So beschäftigten sich die Klimastatusberichte Österreich 2018 und 2019 bevorzugt mit eben diesen beiden klimabedingten Wetterphänomenen sowie den Konsequenzen für Mensch und Natur. Denn wochenlange Trockenperioden, wie im Juli/August 2018 in weiten Teilen Österreichs, verursachen beträchtliche Schäden in der Landwirtschaft, darunter verheerende Ernteausfälle und Futterknappheit. Gleichzeitig führen heftige Gewitter in Hitzeperioden und langanhaltender Dauerregen mit hohen Niederschlagsmengen wie im November 2019 zu Überschwemmungsgefahr in ländlichen und urbanen Gebieten.

Das Internet of Things (IoT) trägt einen wichtigen Teil dazu bei, um sich vor den Folgen bevorstehender Hitzewellen und Hochwassergefahr besser schützen zu können und dabei selbst zum nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen beizutragen. Denn mithilfe von Condition Monitoring Devices lassen sich nützliche Kenngrößen zu Wasserstand oder Trockenheit automatisch aus der Ferne erheben. Dank ganzheitlicher digitaler Überwachungsprozesse lassen sich in der Landwirtschaft und in Smart Cities neue effiziente Wege einschlagen.

Condition Monitoring: Wann muss gegossen werden?

Die Agrar- und Landwirtschaft ist seit jeher den Wetterbedingungen unterworfen, doch seit einigen Jahren haben die österreichischen Bauern und Landwirte mit außergewöhnlich langen Trockenperioden zu kämpfen. Die Dürre plagt die Landwirte zuletzt im März und April diesen Jahres, da es insgesamt zu trocken und warm für die Jahreszeit war. Als Folge müssen Felder und Äcker zusätzlich bewässert werden, was bei über 2,6 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Flächen in ganz Österreich nicht nur ein hoher Wasserverbrauch, sondern auch ein immenser Zeitaufwand ist. Besonders, weil viele Felder und Grünflächen oft abgelegen sind und die Fahrt dorthin Zeit sowie Geld kostet. Zwar setzen viele Landwirte Zeitschaltuhren für die automatische Bewässerung ein, doch reagieren diese nicht flexibel auf sich verändernde Bedingungen und bewässern beispielsweise auch bei Regen.

Mithilfe von Condition Monitoring Geräten hingegen, wird eine rechtzeitige Alarmierung gestartet, sobald eine zu trockene Bodenbeschaffung gemessen wird. Da die Technologie eine Überwachung in vorab definierten Intervallen auch aus der Ferne ermöglicht, lassen sich bei ausbleibendem Niederschlag alle Sensoren optimal überprüfen. Ist eine zusätzliche Bewässerung notwendig, kann sich der Landwirt per SMS oder E-Mail alarmieren lassen und direkt zu den trockenen Flächen fahren.

Auf diese Weise ist auch ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser gegeben, denn wie die FAO (Food and Agriculture Organization of the United States) aufzeigt, werden weltweit 70% des Wasserverbrauchs in der Agrarwirtschaft eingesetzt. Außerdem weist sie darauf hin, dass es bei den voranschreitenden klimatischen, ökonomischen und demographischen Entwicklungen bald nicht mehr genug Wasser für die Bestellung landwirtschaftlicher Flächen geben wird. Der Einsatz von Condition Monitoring kann somit zu mehr Ertrag bei geringerem Zeit- und Kostenaufwand führen, während gleichzeitig ein effizienter und nachhaltiger Wasserverbrauch ermöglicht wird.

Smart City mit Condition Monitoring: Steigt das Wasser?

In urbanen Gegenden kommt es bei hohen Niederschlagsmengen schnell zu Überschwemmungen, da das Wasser aufgrund zunehmender Verbauung nur langsam zurück in den natürlichen Wasserkreislauf findet. Die wachsende Verstädterung mit immer mehr undurchlässigen Oberflächen, bei steigender Entgrünung, sammelt das Regenwasser in Kanalisationen, Seen oder Bach- und Flussbetten. Wo er nicht ins Grundwasser versickern oder verdampfen kann, lässt hoher Niederschlag die Wasserläufe, Löschteiche und Wasserspeicher anschwellen, bis diese überlaufen. Wie wichtig funktionierende Hochwasserschutzmaßnahmen für Städte sind, zeigte das Rekordhochwasser 2013 in Wien, als die Donau innerhalb kurzer Zeit ihren Höchstpegelstand erreichte und die gesamte Donauinsel geflutet wurde. Obwohl damals alles glimpflich verlaufen ist, will die Stadt Wien auch in Zukunft das Hochwasserschutzprogramm optimieren.

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Condition Monitoring kommt einer Smart City genau dort zugute, wo es darum geht, schnell und kompetent auf Überschwemmungsgefahren reagieren zu können. Denn eine manuelle Messung des Wasserstands sowie von Füllmengen, ist nicht mehr notwendig. Stattdessen wird die Messung automatisch, mit NarrowBand-IoT (NB-IoT) remote vorgenommen und ein Alarm ausgelöst, wenn ein Schwellenwert über- oder unterschritten ist. Über die intuitive IoT-Plattform inkl. Dashboard lassen sich alle Sensoren zentral aus der Ferne überwachen und regulieren. Die Dokumentation statistischer Werte liefert dabei wertvolle Einblicke für das Setzen optimierter Maßnahmen im Hochwasserschutz. Der bürokratische Aufwand wird mit Condition Monitoring also geringer, während die Schutzmaßnahmen für Hochwasser erhöht werden, da die Verantwortlichen dank der automatischen Alarmierung schnell und gezielt reagieren können.

Alle Vorteile der Condition Monitoring Devices im Überblick

Diese IoT-Lösung zur Zustandsüberwachung von Magenta Business ist ein Komplettpaket aus Gerät, Konnektivität, Plattform und Service, das durch neueste Technologie und hohe Benutzerfreundlichkeit punktet:

  • Wartungsarme Geräte für Indoor & Outdoor
  • Einfache Administration und Systemanbindung
  • Robuste und kompakte Devices, die nicht stören
  • Hochwertige Komponenten sowie lange Batterielaufzeit
  • Einfache und vielfältige Montagemöglichkeiten mit Schrauben, Rohrschellen oder Magneten
  • Eventbasierte Ereignisse & Push Nachrichten via SMS oder E-Mail
  • NB-IoT-Übertragungstechnologie
  • Kontinuierliche Überwachung & Übertragung der wichtigsten Ereignisse dank energiesparendem Edge Computing
  • Smart Connectivity Manager, d.h. selbstlernender Algorithmus für Netzverbindung sowie Übertragung gespeicherter Daten bei nicht erreichbaren Stellen
  • Plug & Play Installation
  • Konfiguration jederzeit aus der Ferne über benutzerfreundliche IoT-Plattform mit Dashboard
  • Schnelle, reibungslose Implementierung und zügige, benutzerfreundliche Inbetriebnahme

Fazit: Mit IoT gegen Wetterextreme gerüstet

“Das Jahr 2018 lieferte eine Vorschau auf Wettersituationen, die durch die globale Erderwärmung [...] sehr wahrscheinlich zunehmen wird.” So heißt es im Klimastatusbericht Österreich 2018, denn das besagte Jahr war von extremer Trockenheit und außergewöhnlich hohen Niederschlagsmengen geprägt. Die Möglichkeiten von Condition Monitoring zur Messung, Überwachung und Alarmierung bringen nicht nur in der Landwirtschaft und Optimierung von Smart Cities vielfältige Vorteile mit sich, sondern kommen auch in anderen Wirtschaftssektoren zum Einsatz wie zum Beispiel die Bodenfrost Überwachung im Wein- und Obstanbau.

Denn extreme Hitzeperioden und Überschwemmungen sind nicht die einzigen Folgen der klimatischen Veränderungen. Der gesamte menschliche Lebensraum wird davon betroffen sein und Unternehmen sowie Einzelpersonen werden fortschrittliche Lösungen für sich wandelnde Bedingungen brauchen. Das IoT Portfolio von Magenta Business bietet neben Condition Monitoring zahlreiche innovative Lösungen, Produkte und Plattformen an, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

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