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Das Internet of Things (IoT) ist längst keine Zukunftstechnologie mehr, sondern findet zunehmend in Organisationen unterschiedlichster Branchen, aber auch alltäglichen Lebensbereichen nützliche Anwendung. Immer mehr Unternehmen im DACH-Raum profitieren von IoT, wie die Studie “Internet of things 2019/2020” zeigt. So haben 51% der befragten 444 Unternehmen bereits IoT-Projekte umgesetzt, von denen 93% mit einem zufriedenstellenden Ergebnis bewertet wurden.

Das wichtigste Kriterium für den Erfolg von IoT-Vorhaben ist eine höhere Produktivität, Kostensenkung und steigende Umsätze. Denn Schritt für Schritt lassen sich Geschäftsprozesse mit Hilfe von IoT schneller und effizienter gestalten. Mitunter geht es aber auch darum, die Dinge neu und anders zu machen. Etwa wenn Sie wie die Saubermacher AG ein ganz neues Geschäftsfeld auf Basis des Internet of Things entwickeln.

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit dem Wesentlichen rund um IoT, was das Internet der Dinge eigentlich ist, was Sie dazu brauchen und vor allem welche strategischen Vorüberlegungen interessant sind, bevor Sie mit einem Digitalisierungsprojekt starten.

Was ist das Internet of Things?

In aller Kürze lässt sich der Begriff wie folgt definieren: Das Internet der Dinge (Internet of Things: IoT) ist ein System von miteinander verbundenen Geräten, mechanischen und digitalen Maschinen, Objekten, Menschen oder Tieren, die mit einer eindeutigen Kennung zu ihrer Identifikation und mit der Fähigkeit ausgestattet sind, Daten über sich selbst und ihre Umwelt innerhalb eines Netzwerks auszutauschen, ohne dass dazu eine Mensch-zu-Mensch oder Mensch-zu-Maschine-Interaktion notwendig ist.

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In diesem Sinne erweitert das Internet of Things den Teilnehmerkreis an Geräten mit einer Verbindung zum Internet von Desktop-Computern, Laptops, Smartphones und Tablets auf jedes von Menschen geschaffene oder natürliche Objekt, das Sie sich vorstellen können.

Nach und nach werden sich die Lücken zwischen der realen und der digitalen Welt schließen. Unternehmen erkennen zunehmend, dass Dienstleistungen sowie Geschäfts- und Produktionsprozesse einfacher und kosteneffizienter mit IoT gestaltet werden können, da die notwendigen “Dinge” intelligent miteinander vernetzt sind.

Ermöglicht wird IoT durch das günstige Zusammentreffen von drei wegbereitenden Technologien unserer Zeit: der drahtlosen Kommunikation, der Mikrosystemtechnik und dem Internet. Wie Experten es vorhergesehen haben, hat IoT die Schwelle zu neuen innovativen Entwicklungen überschritten und wird wohl auch in Zukunft exponentiell mehr Geräte und Gegenstände miteinander über das Internet vernetzen.

Die produzierende Industrie (Stichwort: Industrie 4.0), das Transport- und Logistikwesen sowie die moderne Landwirtschaft sind nur einige Beispiele für Wirtschaftszweige, die bereits fortgeschrittene Erfahrungen mit der Anwendung von IoT Konzepten gemacht haben. In Zukunft wird die IoT-Technologie außerdem die fortschreitende Konzipierung der Smart City sowie zahlreiche Lebens- und Arbeitsbereiche des Einzelnen mitbestimmen.

Wieviel mehr das Internet of Things kann, lesen Sie in unserem Beitrag "M2M: Machine-to-Machine schnell und einfach erklärt" über den Zusammenhang zwischen Maschine-zu-Maschine-Kommunikation und dem Internet der Dinge.

Der IoT Zahlen-Check

Mit dem Internet der Dinge werden imposante Zahlen in Verbindung gebracht. Hier ist eine kleine Auswahl:

Strategische Überlegungen vor dem Start mit IoT

Bevor Sie mit der digitalen Transformation Ihres Unternehmens starten, sind folgende Überlegungen hilfreich:

1. Mit kleinen Projekten starten: Die oben genannten Zahlen sind durchaus überwältigend. Fokussieren Sie sich zu Beginn aber nicht auf die Revolution Ihres gesamten Business. Starten Sie mit kleinen Projekten und sammeln Sie wertvolle Erfahrungen. Eventuell ist ein guter Start, bestimmte Maschinen von der Ferne aus zu überwachen, um Ausfallzeiten zu vermeiden. Oder Sie statten Ihren Fuhrpark mit Sensoren aus, sodass Sie immer Kontrolle über Ihre Fahrzeuge haben.

2. Die bestehenden Systeme besser nutzen: Beginnen Sie damit die bestehenden Systeme mit IoT besser zu nutzen. IoT Komponenten haben genormte Schnittstellen, mit denen Sie Daten leicht in bestehende Systeme integrieren können. Zum Beispiel lassen sich Maschinendaten automatisch in Servicereports einfließen.

3. Apropos Effizienzsteigerung: Als so genannte “low hanging fruit” hat sich bei IoT die Effizienzsteigerung herauskristallisiert. So verspricht die Fernwartung von Aufzügen 30% weniger Technikereinsätze, da defekte Maschinenteile getauscht werden können, bevor die Maschine steht.

4. Unterstützen Sie Innovationen: Obwohl Experten raten die ersten Schritte im Bereich von Verbesserungen zu machen, denken Sie bald auch an Innovationen. Welche Assets haben Sie in Ihrem Unternehmen, die sinnvoll miteinander vernetzt werden können - welche völlig neuen Businessmodelle oder Services würden sich daraus ergeben?

5. Eine “agile” Vorgehensweise zulassen: “Agil” ist mehr als ein Trend. Nicht nur bei IT-Projekten, sondern auch im Marketing und fast allen Unternehmensbereichen wird eine Vorgehensweise gewählt, der kein starrer Plan zu Grunde liegt.

6. Laufendes Monitoring: Ein großer Vorteil von Digitalisierungsprojekten ist, dass Sie für jeden Schritt wertvolle Daten zur Verfügung haben. Das Sammeln und Auswerten erzeugt meist keine zusätzlichen Kosten, während ein laufendes Monitoring sowie Optimierungen erfolgssteigernd sein können.

7. Mit Daten zur Transformation: Vermeiden Sie jeden Blindflug. Letztlich sollten Ihnen die Daten, die Sie laufend sammeln und auswerten, den Weg zur Transformation Ihres Unternehmens zeigen. Ob sich zum Beispiel die Fernwartung einer Maschine rechnet, müssen die Daten ergeben.

8. Mit den richtigen Partnern arbeiten: IoT Projekte haben viele Variablen. Mit einem fachkompetenten Partner an Ihrer Seite profitieren Sie von dessen langjährigen Erfahrungen mit IoT-Projekten.

Fazit Internet of Things

Die IoT Idee ist nicht wirklich neu. Seit einigen Jahren nutzen Unternehmen dieses zukunftsweisende Konzept, um durch die Digitalisierung von Maschinen oder anderen Objekten Kosten zu sparen und deren Leistungen zu steigern, aber auch um völlig neue Geschäftsmodelle auf die Beine zu stellen. Mit einer Strategie und einem erfahrenen Partner lässt sich der Weg auch für Ihr erstes IoT-Projekt ebnen.

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