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Wenn ein gestohlenes Fahrrad seinen Standort verrät. Wenn ein Stoffsack ein Paket annimmt, auch wenn der Empfänger nicht zuhause ist. Dann sind Machine-to-Machine-Technologien (M2M) im Spiel. Die automatisierte Kommunikation zwischen Geräten erlaubt viele Innovationen und verändert Beruf und Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft.

Wo überall M2M und das Internet der Dinge (IoT) eingesetzt werden, welche technischen Neuerungen anstehen und welche Trends sich abzeichnen, thematisiert das diesjährige M2M-Forum CEE. Am 9. Juni präsentieren 45 Referenten aus 12 verschiedenen Nationen im Tech Gate Vienna ihre Beiträge zu M2M.

Die 5 Themenblöcke des M2M-Forums

  • Smart City: Die Städte der Zukunft sollen grüner, sozial integrativer und fortschrittlicher sein. IoT- und M2M-Lösungen leisten einen wichtigen Beitrag, um dieses Ziel zu erreichen.
  • Industrie 4.0: In der Fertigung ermöglicht M2M und IoT Ressourcen effizienter einzusetzen, die Produktion flexibler zu gestalten und sogar Kunden und Geschäftspartner in den Herstellungsprozess zu integrieren.
  • Connected Future: Ob Smartwatch, Zahnbürste, Auto oder Flugzeug. Jedes „Ding“ lässt sich vernetzen. Vor welche Herausforderungen dies die Wirtschaft stellt und welche Chancen diese Entwicklung in sich birgt, werden die Vorträge und Diskussionen dieses Themenschwerpunktes zeigen.
  • Transport & Logistics: M2M-Lösungen erlauben es Logistik-Dienstleistern, Waren sicherer und schneller zu transportieren. Durch die Vernetzung ergeben sich auch jede Menge Möglichkeiten, dem Kunden zusätzliche Dienstleistungen zu offerieren.
  • Future Banking: Geld ist eine ganz besondere Ware, M2M und IoT ganz besondere Technologien. Der Mix aus beidem gibt dem Finanzdienstleistungssektor jede Menge Raum für Innovationen.

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T-Mobile Austria ist einer der Lead-Partner des Forums. Der Mobilfunkbetreiber unterstützt diese Plattform, um das Thema M2M voranzutreiben. Gemeinsam mit dem Mutterkonzern Deutsche Telekom bietet T-Mobile Austria mit Partnern M2M- und IoT-Lösungen für viele Branchen und Marktsegmente an. Beispiele gefällig?

Drahtesel mit Grips

Zusammen mit dem Koblenzer Fahrradhersteller Canyon hat die Deutsche Telekom ein intelligentes Fahrrad entwickelt. Der schlaue Drahtesel ist mit einer im Rahmen versteckten Kommunikationseinheit samt SIM-Karte und GPS-Modul sowie verschiedenen Sensoren ausgestattet. Die damit generierten Daten landen in der Cloud-Plattform von T-Systems. Sie sind für den Fahrer über eine Smartphone App jederzeit abrufbar.

Die Anwendung informiert den Fahrradbesitzer wenn Verschleißteile wie Bremsen, Kette oder Schaltzüge zu erneuern sind. Sie verrät jederzeit den Standort des Fahrrades und macht das Auffinden bei Diebstahl zum Kinderspiel. Die Anwendung erkennt auch, ob der gestürzte Fahrer Hilfe braucht. Sollte der Fahrer auf einen Alarm in seiner Smartphone-App nicht reagieren, setzt das System einen Notruf samt Standortdaten an die nächstgelegene Rettungsstelle ab.

Der Stoffsack zum Online-Shopping

Eine sichere, einfache und flexible Lösung für die Annahme von Paketen hat die Deutsche Telekom gemeinsam mit feldsechs und DHL entwickelt: Der PaketButler nimmt Sendungen entgegen, auch wenn der Empfänger nicht zuhause ist. Dieses Produkt trifft den Nerv der Zeit. Denn immer mehr Konsumenten shoppen online - sind aber selten zuhause anzutreffen. Wenn nun ein Kunde eine Paketsendung erwartet, stellt er einfach beim Verlassen seiner Wohnung den PaketButler vor die Tür. Der Zusteller kann die Ware dort sicher deponieren. Sollte das bestellte Kleid zu rot, die georderten Schuhe zu groß oder die bestellte Pulsuhr zu schwer zu bedienen sein, hilft der PaketButler ebenfalls. Einfach die Retourware in den PaketButler deponieren und der Zusteller holt die Sendung umgehend wieder ab.

Der PaketButler selbst ist ein reißfester und nicht brennbarer Stoffsack mit einem Aluminiumrahmen und einem Sicherheitsgurt. Dieser lässt sich zwischen Tür und Türzarge einklemmen und stellt sicher, dass der PaketButler dort bleibt, wo er ist. Diebstahl ausgeschlossen. Die dazugehörige App ist die Schaltzentrale für den PaketButler. Die Anwendung informiert per Push-Nachricht, wann die Sendung zu erwarten ist und wann der Empfänger den PaketButler vor die Tür stellen sollte. Will der Paketempfänger die Ware wieder retournieren, benachrichtigt er den Zusteller auch über diese App. Der Nutzer kann auch jederzeit das erwartete Paket tracken. Beim Auf- und sicheren Versperren mittels PIN-Code kommen ebenfalls M2M-Technologien zum Einsatz. Der intelligent vernetzte Stoffsack, der so die letzte Meile zur Wohnungstüre überwindet, bietet jedenfalls Entwicklungsspielraum für weitere Dienstleistungen. Man darf also gespannt sein.

Business Wall of Fame zeigt Vielfalt von M2M

Wie vielfältig die Einsatzmöglichkeiten für M2M und IoT insgesamt sind, zeigt auch der von der Deutschen Telekom und T-Mobile Austria in acht verschiedenen Ländern ausgeschriebene Wettbewerb Business Wall of Fame. Gefragt sind hier innovative B2B-Lösungen, die das Potenzial von M2M und IoT zeigen. Die Einreichfrist ist fast zu Ende: Knapp 50 Projekte haben allein die Entwickler und Lösungsanbieter in Österreich für diesen Wettbewerb angemeldet. Bis zum 22. Juni können auch Sie Ihren Favoriten wählen. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie nicht nur über den Ausgang des Wettbewerbs mit. Ihr Unternehmen selbst kann auch gewinnen und Teil einer Marketing-Kampagne im Wert von 20.000 Euro werden.

IoT und M2M weiter vorantreiben

So wie die Partnerschaft mit dem M2M Forum CEE ist auch die Business Wall of Fame für T-Mobile Austria ein zentrales Werkzeug um das Thema M2M auch in Österreich weiter voran zu treiben. Fast jeder Betrieb, egal welcher Größe, kann von M2M und IoT profitieren: Einerseits um Kosten zu sparen, andererseits um neue Produkte zu entwickeln oder gar völlig neue Geschäftsfelder zu erschließen. M2M und IoT sind also auch für Sie und Ihre Firma relevant.

Eine Teilnahme am M2M Forum CEE zahlt sich aus

Um einen Eindruck zu gewinnen, wie M2M und IoT für Ihren eigenen Betrieb von Nutzen sein kann, eignet sich die Teilnahme am M2M Forum CEE am 9. Juni im Tech Gate Vienna ideal. Eine Ausstellung und die Präsentationen von Case Studies zeigen Ihnen, wie M2M- und IoT-Lösungen in der Praxis funktionieren. Vertreter internationaler Unternehmen wie etwa Dr. Alexander Lautz, Senior Vice President M2M at Deutsche Telekom AG, Oliver Wilps, Client Director Internet of Things von KPN oder auch Remi Marcotorchine, Marketing Direktor von Sierra Wireless aus Richmond, Kalifornien, und viele andere mehr informieren über Status-Quo, Trends und Zukunftsperspektiven dieser intelligenten Technologien.

Hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen widmen sich den Chancen und Herausforderungen, die M2M und IoT bereit halten. Die Veranstalter erwarten etwa 250 Teilnehmer aus 40 verschiedenen Ländern. Das M2M-Forum CEE bietet also auch für Sie eine perfekte Möglichkeit, sich mit internationalen Geschäftsleuten zu vernetzen, die vor der gleichen Herausforderung wie Sie stehen: Wie kann ich das Internet der Dinge am besten für meinen Betrieb und mich nutzen.

 

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