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Home Office ist gekommen um zu bleiben. Was die vergangenen Monate vielerorts auf bewundernswerte Weise eher provisorisch geglückt ist, braucht in Zukunft klare Regelungen und starke Konzepte. Denn mobiles Arbeiten erfordert mehr als einen Laptop mit Internetanschluss.

Bei Magenta Telekom hat sich das Personalmanagement bereits 2013 mit modernen Bürokonzepten und flexiblen Lösungen am Arbeitsplatz der Zukunft auseinandergesetzt, wie die Zuschauer des letzten Digital T-Lunch zur neuen Home Office Regelung erfahren durften. Entsprechend gut ist auch innerhalb des Technologieunternehmens die schnelle Umstellung auf Heimarbeit geglückt. In der Gesprächsrunde mit Sabine Bothe (CHRO), Maria Zesch (CCO Business & Digitalisierung) und Johannes Hofmeister (Betriebsratsvorsitzender) wurde deutlich, dass der Konzern sich bereits viele Gedanken zum hybriden Arbeitsplatz der Zukunft gemacht hat.

Sowohl für die eigenen Mitarbeiter als auch für Österreichs Unternehmen hält Magenta Business ein umfangreiches Angebot an mobilen Lösungen bereit, um von jedem Ort aus produktiv und sicher arbeiten zu können. Die Gesprächsteilnehmer des Digital T-Lunch stellten zudem die neuen Entwicklungen rund um Heimarbeit vor und gaben wertvolle Einblicke in die Zukunftspläne des eigenen Unternehmens.

Starke Lösungen für die neue Home Office Regelung

Die für März 2021 angekündigten Home Office Regelungen in Österreich nehmen zunehmend Form an, wie Sabine Bothe erläuterte. Nach dem 46. Ministerratsvortrag am 27.01.2021 gibt es bereits weitere Erkenntnisse, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen wird:

  • Vereinbarungssache: ob und unter welchen Bedingungen Home Office zur Verfügung gestellt wird, soll Vereinbarungssache, d.h. freiwillig bleiben.
  • DN-Haftpflicht-Gesetz: das Arbeitnehmerschutzgesetz (ASchG) wird noch detaillierter ausgearbeitet, um passende Lösungen für mobiles Arbeiten zu finden, z.B. bei der Frage nach der Unfallversicherung

Als erfahrene Personalchefin bei Magenta Telekom weiß Sabine Bothe, wie wichtig die richtige Ausstattung für produktives Arbeiten ist. Mit Blick auf die Zukunft wird sie auch im War for Talents eine entscheidende Rolle spielen: “Das neue Gold der Arbeitnehmer wird die Home Office Ausstattung sein.” 2020 wurde das Unternehmen unter ihrer Personalführung zum zweiten Mal als “Leading Employer” der führenden Arbeitgeber in Österreich ausgezeichnet. Das vorgestellte Magenta Work Modell lässt ahnen, dass es auch in diesem Jahr gute Chancen hat mit hoher Arbeitgeberattraktivität zu punkten.

Produktivitätsfördernde Ausstattung

Der Digitalisierungskonzern hatte einen großen Teil seiner Belegschaft bereits vor Corona mit Laptops und Smartphones ausgestattet und stellt sich nun den zukünftigen Herausforderungen von Mobile Working.

  • Business Laptop, Monitore & Diensthandy
    Während Laptops bereits fest zum mobilen Arbeitsequipment gehören, findet in Bezug auf Business Smartphones gerade erst ein Umdenken bei Österreichs Dienstgebern statt, wie Maria Zesch aus zahlreichen Kundengesprächen weiß. Auswertungen der Magenta Netzdaten zeigen, dass die Internettelefonie aufgrund der Covid-19-Maßnahmen um signifikante 225% zugenommen hat. Die Business Mobile Smartphone Tarife, Office@Home Gesamtlösung sowie Kombipakete samt Internet, Telefonie und TV sind daher auf die Herausforderungen des hybriden Arbeitsplatzes der Zukunft zugeschnitten.
  • Essenszuschuss
    Als die Kantine im Magenta Headquarter in Wien schließen musste, reagierte der Konzern umgehend und verteilte Sodexo-Gutscheine stattdessen direkt an die Belegschaft aus. Die schnelle Anpassungsfähigkeit und wertschätzende Haltung der eigenen Belegschaft gegenüber zeigt sich auch in anderen Richtlinien von Magenta Work.
  • Internetanschluss
    Als führender Netzanbieter konnte Magenta Telekom den eigenen Mitarbeitern von Anfang an schnelles Internet zur Verfügung stellen, denn schlechte Bandbreite und niedrige Upload-Geschwindigkeit mindern die Produktivität am digitalen Arbeitsplatz enorm. Aufgrund der unvorhergesehenen Maßnahmen letzten Frühling mussten sich viele österreichische Unternehmen darauf verlassen, dass ihre Angestellten sich selbst um einen guten Internetanschluss kümmern würden. In Zukunft allerdings liege es in der Verantwortung des Dienstgebers, für ein schnelles und performantes Netz zu sorgen. Mit rund 1 Milliarde Investitionskosten unterstützt Magenta Telekom seit 2018 den österreichweiten Netzausbau, sodass hybrides Arbeiten sowohl in privaten Haushalten als auch Betrieben vor Ort optimal möglich ist. Außerdem stehen vielseitige Produktangebote wie Business Mobile Internet, Mesh-WLAN Lösung oder Home Office Sonderangebote zur Verfügung.
  • Security
    Die Kehrseite des Digitalisierungsschubs im letzten Jahr ist der rasante Anstieg an Cyberattacken. Sicherheit wird in Zukunft eine der großen Herausforderungen des hybriden Arbeitsplatzes sein. Um den eigenen Mitarbeitern und Österreichs Unternehmen sicheres Arbeiten im Büro und unterwegs zu ermöglichen, bietet Magenta Business Security Rundumpakete an.

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Flexible Büroregeln vor Ort

Als bei Magenta Telekom der Wunsch der Mitarbeiter nach Home Office bereits vor einigen Jahren sehr groß war, nahm das Personalmanagement diesen ernst und setzte bereits 2013 Desk Sharing, flexible Büroregeln und andere moderne Konzepte um. Die Frage, wie im Home Office und wie im Büro innerhalb des jeweiligen Unternehmens gearbeitet wird, ist nach Meinung von Johannes Hofmeister sehr wichtig. So zeige sich nach vielen Monaten Heimarbeit, dass mobiles Arbeiten zwar bestens funktionieren kann, die langfristige Einführung des hybriden Arbeitsplatzes aber individuell passende Lösungen erfordere. Aufgrund vieler Gespräche mit den Mitarbeitern und eines Workshops zur gemeinsamen Gestaltung des zukünftigen Workplace sieht die Betriebsvereinbarung nun 40% Mobile Working bei Magenta Telekom vor.

Work Life Balance Konzepte

Zahlreiche Berufstätige haben das Jahr 2020 als strapazierend empfunden wie beispielsweise das Corona-Barometer von New Work SE zeigt. Viele standen vor ungeahnten Herausforderungen wie Isolation, Homeschooling oder fehlendem Ausgleich. Die Gesprächsrunde beim Digital T-Lunch war sich daher einig, dass Work Life Balance in Zukunft besondere Beachtung brauchen wird. Denn nicht wenige österreichische Dienstnehmer haben im Home Office mehr Stunden gearbeitet als im Büro und hatten Schwierigkeiten eine ausgewogenen Balance zwischen beruflichem und privatem Leben zu finden. Hier müsse man der sich einstellenden Müdigkeit mit Optimismus begegnen und individuelle Lösungen finden, so Maria Zesch. Am hybriden Arbeitsplatz brauche es zudem begleitende Workshops, Beratung und Coaching Plattformen für Mitarbeiter ebenso wie für Führungskräfte, wie Sabine Bothe erläuterte. Laut Johannes Hofmeister spiele außerdem die Kinderbetreuung eine entscheidende Rolle, um mobiles Arbeiten langfristig zu ermöglichen.

Optimale Flächennutzung

Nach der Realisierung flexiblerer Bürokonzepte 2013 mit Desk Sharing & Co konnte das Digitalisierungsunternehmen rund ein Drittel der Büroflächen einsparen. Für die Einführung des hybriden Arbeitsplatzes bestehen bereits Pläne für zukunftsweisende Raumkonzepte. Einst als primäre Arbeitsstätte genutzt, wird das Büro in Zukunft andere Funktionen erfüllen. Bei Magenta Telekom soll es zur Begegnungsstätte für Networking, Dialoge und Zusammenarbeit genutzt werden. Einem Co-Working gleich können die Kolleginnen und Kollegen in dieser attraktiven und produktiven Umgebung Meetings abhalten, kreativen Fragestellungen nachgehen und sich informell austauschen. Hier sollen innovative Ideen entstehen, Teams gestärkt und Erfolge gefeiert werden.

Das zukünftige Magenta Work Modell am hybriden Arbeitsplatz der Zukunft erarbeitete das Personalmanagement mit 165 Mitarbeitern in einem Workshop. Sabine Bothe und Maria Zesch luden die Zuschauer und generell alle Unternehmen Österreichs während des Digital T-Lunch offen ein, sich bei Interesse an einem solchen Workshop für Ihre eigene Belegschaft jederzeit an sie zu wenden. Zwar liege das Produktangebot von Magenta Telekom im Bereich Technologie und Infrastruktur. Dennoch teile der Konzern gern seine Erfahrung und bringe sich mit Freude auch in anderen Bereichen ein, um virtuelles Arbeiten optimal zu ermöglichen. Maria Zesch veranschaulichte die Voraussetzungen für Mobile Work in 3 Säulen:

1. Mensch & Unternehmenskultur

2. Technologie & Infrastruktur

3. Organisation & Rahmenbedingungen

Fazit: Hybrider Arbeitsplatz der Zukunft

Der Arbeitsplatz von morgen wird mobil, das heißt er ist nicht länger auf feste Büroarbeitsflächen beschränkt. Dank digitaler Lösungen, der richtigen Ausstattung und moderner Konzepte können Mitarbeiter an jedem Ort produktiv und sicher arbeiten. Diese Entwicklungen behalten wir für Sie im Blick und informieren Sie auch in Zukunft über wichtige Fortschritte, wie bei den neuen Home Office Regelungen. Indem wir Österreichs Unternehmen an unseren eigenen Erfahrungen teilhaben lassen und sie mit allen relevanten Informationen sowie Lösungen ausstatten, möchten wir unseren Beitrag zur gemeinsamen Gestaltung des Arbeitsplatzes der Zukunft leisten.

Webcast #4 Home Office

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