Blog abonnieren

Zwei innovative Gründer bringen das Internet der Dinge in die traditionelle Milchwirtschaft. Ihre Komplettlösung verbessert die Gesundheit der Tiere und erleichtert die Arbeit der Landwirte. Dabei sorgt Magenta Business für die kontinuierliche Übertragung der Messdaten vom Kuhstall zum zentralen Server.

Die Kuh-Versteher

Das steirische Unternehmen smaXtec möchte der Bewirtschaftung von Milchviehbetrieben eine nachhaltige Zukunft geben. Vor etwa 10 Jahren starteten die Gründer das Forschungsprojekt „Kuh-Versteh-System“. Daraus entstand die Lösung smaXtec, sie übermittelt Daten über die Gesundheit der Tiere, sowie über Brunst und Abkalbung, direkt aus dem Magen auf das Smartphone. Die permanente Überwachung und Früherkennung ermöglicht den Landwirten, ökonomischer und ökologischer zu wirtschaften. Bei der sogenannten intraruminalen Messung von Bewegung, Temperatur und pH-Wert ist smaXtec Weltmarktführer und beschäftigt mittlerweile mehr als 50 Mitarbeiter.

Sensoren und IoT für mehr Tiergesundheit

Das junge Unternehmen, genauso wie seine erfolgreiche Komplettlösung, heißen smaXtec. Der Name setzt sich aus den Worten „smart“ und „technology“ zusammen, das X zeigt die Kreuzung zweier Disziplinen, denn der Erfolg der Jungunternehmer basiert auf einem interdisziplinären Ansatz. Dabei wird Wissen über traditionelle Landwirtschaft mit Wissen über neue Technologien verbunden und dieser Weg führt in die digitale Transformation. Für das Projekt aus dem Bereich IoT (Internet of Things) kommt Magenta Business als Partner und Spezialist für Datenübertragung zum Einsatz.

Erfahren Sie mehr über die Anwendungsgebiete von IoT und Industrie 4.0 - Whitepaper jetzt herunterladen!

Die beiden Gründer sind Pioniere mit der Entwicklung von Sensoren, die im Magen der Kuh kontinuierlich und langfristig Daten erheben. Denn der Pansen-pH-Wert ist für die Verbesserung der Milchwirtschaft sehr wichtig, erklärt Mario Fallast, Gründer und Geschäftsführer smaXtec: „Die Überwachung der Tiergesundheit erfolgt mittels eines sogenannten Bolus direkt im Pansen jeder einzelnen Kuh. Der Bolus misst kontinuierlich die Parameter innere Körpertemperatur, Bewegungsaktivität und Wiederkauaktivität. Diese Daten werden direkt auf das Smartphone von Landwirtinnen und Landwirten übertragen.“

So sind diese jederzeit und ortsunabhängig über den Gesundheitszustand ihrer Tiere informiert, speziell in arbeitsintensiven Jahreszeiten wie während der Ernte ist das eine große Hilfe. Auf diese Weise können Krankheiten viel früher erkannt werden, außerdem übermittelt das System auch hilfreiche Daten zur Früherkennung von Brunst und Abkalbung, sowie zur optimalen Fütterung.

smaXtec-1

Datenübertragung von der Kuh aufs Smartphone

Der Bolus ist eine kleine Kapsel im Pansen, darin messen Sensoren alle relevanten Werte für die Tiergesundheit, das sind die Bewegungsaktivität der Kuh, ihre innere Körpertemperatur und die Wiederkautätigkeit. Im Stall stehen, je nach Größe und Anzahl der Tiere, eine oder mehrere Base-Stations, man braucht dafür nur einen Stromanschluss. Diese Kästchen sind als Plug & Play System in wenigen Minuten installiert, sie haben eine SIM-Karte von Magenta Business für die Übertragung integriert, sodass die gemessenen Daten kontinuierlich zum zentralen Server von smaXtec übermittelt werden.

Dort werden die Daten mit Künstlicher Intelligenz analysiert, ausgewertet und die Meldungen an die Landwirte generiert. So haben diese den Zustand ihrer Tiere jederzeit im Blick, besteht spezieller Handlungsbedarf, erhalten sie eine entsprechende Alarmmeldung. Die Landwirte nützen dabei die smaXtec-Software entweder in der Webversion oder über die smaXtec App für iOS und Android.

smaXtec_App-1

Bei der Entwicklung und Weiterentwicklung der Lösung ist Magenta Business ein langfristiger Partner mit Know-how, das schätzt Stefan Rosenkranz, Gründer und Geschäftsführer smaXtec, in der Zusammenarbeit: „Der Customer Service reagiert rasch, unkompliziert und lösungsorientiert, er ist für smaXtec direkt und gut erreichbar. Auch haben wir bei Magenta Business wiederkehrende, mit dem Sachverhalt vertraute Ansprechpersonen, wodurch die Lösungsfindung unkompliziert und rasch erfolgt.“

Ein IoT-Partner für die gesamte internationale Datenkommunikation

In den vier Jahren seit dem Produkt-Launch wurden bereits mehr als 70.000 Sensoren verkauft. Schnell eroberte man auch internationale Märkte, daher war für smaXtec in der Produktentwicklung ein Partner wichtig, der die Datenübertragung überall sicherstellt, betont Stefan Rosenkranz: „In den für smaXtec wichtigsten Märkten haben die Preis-Leistungskonditionen von Magenta Business überzeugt.“ Heute setzen Kunden weltweit die Lösung ein, für die verlässliche Datenübertragung im IoT-Projekt sorgt Magenta Business.

Individuelle Projekte mit größeren Stückzahlen benötigen auch individuelle Tarife, genauso wie einen Partner, der auch international die Expansion unterstützen kann. Daher bietet Magenta Business zusätzlich zu den M2M Standardtarifen individuelle Tarife je nach Bedarf, das erleichtert auch den Überblick über Mobilfunkverträge. Je nach Anwendungsszenario müssen folgende Dinge beachtet werden:

  • Wie viele SIMs werden benötigt?
  • Welche SIMs werden benötigt?
  • Wie häufig werden die Daten übertragen?
  • Welche Datenvolumen werden übertragen?
  • Nationaler oder internationaler Betrieb?
  • Einzelvertrag „ungepoolt“ vs. „gepoolt“

Fazit: smaXtec verbindet Landwirtschaft und digitale Kommunikation

Mit einer innovativen Idee hat es smaXtec mit seinem Kuh-Versteh-System zum Marktführer in seiner Nische gebracht. Die Lösung basiert auf dem Internet of Things, als Partner für die Datenübertragung unterstützt Magenta Business sowohl in Österreich, als auch bei internationalen Kunden und leistet so einen Beitrag zur Expansion des Unternehmens.

Die Vorteile der Lösung fasst Mario Fallast zusammen: „Neue Technologien und innovative Entwicklungen unterstützen Landwirtinnen und Landwirte bei Ihrer alltäglichen Arbeit auf den landwirtschaftlichen Betrieben und sind aus der Milchviehhaltung kaum noch wegzudenken. Während Roboter zum Melken, Füttern oder Spaltenschieben die Arbeit automatisieren, liefern Sensoren hilfreiche Informationen über Tiere und Umwelt. Sie steigern Tiergesundheit, verbessern die Wirtschaftlichkeit und entlasten die Tierhalterinnen und Tierhalter, woraus eine gesteigerte Work-Life-Balance resultiert.“

New Call-to-action

 

Artikel teilen:

NO MORE POSTS

NO MORE POSTS TO LOAD