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02.07.2021     Lena Wostal

Mit dem Schwerpunkt "Mobilität" jährt sich in diesem Jahr zum vierten Mal der Alpine Tech Innovation Sprint. Alpine Technologieunternehmen treffen hierbei auf junge Start-ups, um gemeinsam eine konkrete unternehmerische Herausforderung zu bewältigen. Magenta Telekom erarbeitete dabei ein Challenge Statement, auf das sich Start-ups mit ihren Produkten bewerben konnten, um Konzepte für klimafreundliche und lebenswerte Städte zu erarbeiten.

4. Alpine Tech Innovation Sprint: Mobilität der Zukunft

Der Alpine Tech Innovation Sprint ist ein innovatives Format, um gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Der frische Blick von außen soll die Innovationskultur bei etablierten Unternehmen fördern und wichtige Impulse für die eigene Arbeit geben. Start-ups profitieren wiederum vom Knowhow und den Ressourcen großer Organisationen mit langjähriger Erfahrung.

In der ersten Phase des Innovation-Sprints bewerben sich etablierte Unternehmen aus den Bereichen Mobilität, Verkehr und Logistik mit einer konkreten Herausforderung. Die ausgewählten Unternehmen formulieren dann ein Challenge Statement, auf das sich Start-ups mit einem lösungsorientierten Produkt bewerben. Auf diese Weise soll der Sprint Synergien schaffen und so bündeln, dass am Ende eine vertragsfähige Lösung entsteht, die von beiden Parteien gemeinsam realisiert wird.

Beim 4. Alpine Tech Innovation Sprint dreht sich alles um Mobilität in der Smart City der Zukunft und die Frage: Wie können wir moderne Technologie nutzen, um Mobilität in wachsenden Städten klimafreundlich und effizient zu gestalten?

Magenta will die Mobilitätsfrage auf der letzten Meile lösen

Eines der ausgewählten Unternehmen in diesem Jahr ist Magenta Telekom. Der Technologiekonzern entwickelt seit zwei Jahren das Smart City Ökosystem, das Kommunen und Gemeinden die Möglichkeit gibt, wichtige Funktionen in der Stadt schnell und einfach zu digitalisieren.

Kunden von Magenta Business wählen dazu aus einem breiten Portfolio schlüsselfertige IoT-Lösungen, die für konkrete Herausforderungen in der Stadtverwaltung entwickelt wurden.

Dazu gehören zum Beispiel:

Von der Challenge beim Alpine Tech Innovation Sprint verspricht sich der Digitalisierungskonzern neue Impulse und konkrete Lösungen, um Mobilität noch stärker in ihrem Smart City Ökosystem zu verankern.

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Immer mehr Menschen in den Städten

Mehr als die Hälfte der Menschheit wohnt laut der JRC Publications Repository in Städten, während die Bevölkerungsdichte steigt, sodass der klassische Individualverkehr zunehmend an seine Grenzen stößt. Gleichzeitig entstehen im Zuge der digitalen Transformation alternative Fortbewegungskonzepte auf Basis von E-Mobility und das Verkehrsmanagement kann dank steigender Verbreitung von IoT-Technologie weitestgehend vernetzt und digitalisiert werden.

Die letzte Meile gemeinsam zurücklegen

Bewerber des Challenge Statements sollten eine innovative Lösung vorlegen, wie Stadtbewohner den letzten Abschnitt ihres Weges zurücklegen können. Die letzte Meile bezieht sich dabei auf den maximal 5 Kilometer langen Weg zwischen dem letzten Hauptverkehrspunkt und ihrem Ziel. Eine massentaugliche Lösung, die dem Auto in Komfort und Flexibilität gleich kommt, würde den Verkehr in der Stadt entlasten und die Umweltbelastung senken.

Ins Rennen des 4. Alpine Tech Innovation Sprint mit Magenta Telekom gehen in diesem Jahr 3 Start-ups mit zukunftsweisenden Konzepten:

Wemovenow: Solarbetriebene E-Bikes

E-Mobilität ist in den letzten Jahren durch E-Scooter oder E-Bikes zu einem großen Thema geworden. Immer mehr innovative Unternehmen versuchen bereits, sich einen Teil des wachsenden Marktes zu sichern. Zu ihnen gehört auch Wemovenow, das seit mehreren Jahren innovative Mobilitätslösungen für Unternehmen, Kommunen und Privatkunden entwickelt.

Ihr breites Portfolio ergänzte Wemovenow zuletzt um die Solarbikes: elektrische Fahrräder, die mit Sonnenenergie betrieben und aufgeladen werden. Die Räder werden per Induktion an den Ladestationen aufgeladen, sodass sie jederzeit fahrbereit sind. Während E-Scooter praktisch täglich eingesammelt und aufgeladen werden müssen, sind die Solarbikes also sehr wartungsarm. Das macht sie insbesondere für Unternehmen interessant, die eine flexible, umweltfreundliche Mobilitätslösung für Ihre Mitarbeiter suchen.

Mit den Solarbikes verfolgt Wemovenow eine klare Vision: Autarke Mobilität, die die Städte entlastet, Emissionen verringert und die Lebensqualität in den Innenstädten verbessert. Von der Challenge verspricht sich das Unternehmen einen Partner, der diese Vision teilt und die Solarbikes gemeinsam mit ihm in die österreichischen Städte bringt.

Peter Park: Digitalisierter Parkvorgang

Einen anderen Ansatz für die innerstädtische Mobilität der Zukunft verfolgt die Peter Park System GmbH. Das Technologie Start-up aus München hat eine Plattform für das Parkplatzmanagement als Software-as-a-Service entwickelt, die alle Aspekte des Parkvorgangs vom Befahren der Fläche, der Garage oder des Parkhauses bis zur Bezahlung digitalisiert.

Möglich wird dies durch automatische Kennzeichenerkennung, die eine lückenlose Überwachung aller Aktivitäten erlaubt, und die Einbindung von führenden Parking Apps. Parkplatzbetreiber und Kommunen erhalten so einen detaillierten Überblick über Auslastung, Spitzenzeiten und Nutzungsdauer.

Damit ermöglicht Peter Park gänzlich neue Anwendungsfälle wie App-Parken auf Off-Street Flächen, Nachtparken an Supermärkten für Anwohner oder die Einbindung von Car-Sharing Angeboten. Durch die effizientere Nutzung von Parkraum können so Innenstädte vom Parkdruck entlastet und neue Mobilitätsservices integriert werden.

Das digitale Parkplatzmanagement von Peter Park ist bereits an 70 Standorten in Deutschland und Österreich installiert. Mit der Bewerbung für die Magenta Challenge will Peter Park ihre Software auf weiteren österreichischen Parkplätzen integrieren.

Denn beide Länder sehen sich ähnlichen Herausforderungen gegenüber: zu viele Autos, zu wenig Platz und ein mangelhaftes Verkehrsmanagement, insbesondere in touristischen Regionen. So verlieren Menschen in großen Städten wie Wien oder Salzburg jedes Jahr über 70 Stunden durch Stau, wie etwa eine TomTom Verkehrsanalyse 2019 ergab. Häufig wird dieser durch Parksuchverkehr verstärkt.

Die Parkplatzmanagement-Software soll spürbar dazu beitragen, die Parkplatzsituation in Städten und Tourismus-Regionen besser zu kommunizieren und Autofahrern sowohl Zeit als auch Nerven zu sparen.

Magenta Business ist mit seinem Ökosystem ein attraktiver Partner für Peter Park, um die Software mit weiteren Mobilitätsdiensten zu verknüpfen und für den Roll-out in Österreich voranzutreiben. Als Provider ist Magenta Telekom zudem in der Lage, die digitale Infrastruktur aufzubauen, die für die Betreibung des Systems nötig ist.

EMPATIC UX: Ganzheitliches digitales Verkehrsmanagement

EMPATIC UX hilft anderen Unternehmen dabei, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu verstehen und entwickelt digitale Produkte, die diese Bedürfnisse befriedigen. Während Peterpark den Parkvorgang digitalisiert, hat EMPATIC UX gemeinsam mit einem Kunden eine Smart City Plattform entwickelt, mit der Verkehrsleitstellen den Verkehr in der Stadt zentral steuern können.

Durch dieses Projekt erkannte das Team von EMPATIC UX, wie wichtig tragfähige Lösungen im Bereich Mikromobilität sind, um die Herausforderung einer lebenswerten und klimafreundlichen Stadt zu lösen.

In ihrer Lösung sieht Empatic UX eine tragfähige Antwort auf die in der Challenge von Magenta Telekom formulierten Herausforderung. Von der Zusammenarbeit verspricht sich das Unternehmen, ihre Lösung mit einem erfahrenen Partner weiterzuentwickeln und dabei vom Smart City Ökosystem von Magenta Business zu profitieren.

Fazit: Mobilität in der Smart City gemeinsam gestalten

Starke Partnerschaften und innovative Konzepte sind optimale Zutaten für erfolgreiche Digitalisierungsvorhaben. Diesen Ansatz verfolgt auch der 4. Alpine Tech Innovation Sprint und bringt in diesem Jahr Magenta Telekom mit 3 besonderen Start-ups zusammen. Gemeinsam werden sie sich der Mobilitätsfrage stellen, um die Smart City der Zukunft wegweisend voranzubringen.Smart City Bürgerbeteiligung

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