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MDM
08.03.2022     Kerstin Lobner

Der digitale Wandel bewirkt, dass Mitarbeiter auch mit vielen neuen mobilen Lösungen ausgestattet sein müssen. Zudem ist Datenschutz und IT-Security zu einem fixen Bestandteil unseres Daily Business geworden. Den Überblick zu behalten, wird ebenfalls zunehmend komplexer und die Verwaltung von Smartphones und Tablets ist für Unternehmen zu einer noch größeren Aufgabe geworden.

Obendrein gibt es noch die IT-Security-Policies sofern diese in einem Unternehmen überhaupt existieren. Das heißt, wo sollte man denn jetzt genau beginnen?

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Wichtigstes Element der Sicherheit: IT-Security-Policies

Das wichtigste Element des Datenschutzes in einem Unternehmen ist zusätzlich zur Firewall, die den Zugang zum Internet überwacht, die Schutzsoftware, die auf den einzelnen Geräten installiert ist. Sondern das Sicherheitskonzept, die IT-Security-Policies. Sie legen fest, wie sich Mitarbeiter zu verhalten haben, um die Gefahr von Cyberattacken und Datendiebstahl oder -verlust zu minimieren. Dies beginnt bei Informationen über Social-Engineering-Attacken, über den Umgang mit E-Mail Anhängen, bis hin zu Regelungen, welche Apps beispielsweise auf einem Smartphone installiert werden dürfen.

Die IT-Abteilung muss unabhängig davon, ob die Policies in arbeitsrechtliche Vereinbarungen aufgenommen wurden, die Möglichkeit haben, die Einhaltung der IT-Security-Policies zu überwachen, Verstöße zu verhindern und zu bemerken. Dazu ist zumindest online Zugriff auf die Geräte nötig, um Einstellungen und Installationen überprüfen und jederzeit verändern zu können – entweder manuell oder eben regelbasiert.

Durchsetzung der IT-Security-Policies mit Hilfe von MDM

Das beste Mittel zur Durchsetzung der Mobile Security-Policies ist das Mobile Device Management (MDM). Dieses sichert der IT-Abteilung die volle Kontrolle über Smartphones und Tablets in allen sicherheitsrelevanten Situationen.

Dadurch wird die lästige Verwaltungsaufgabe von Smartphones und Tablets für Unternehmen zu einem festen Bestandteil der IT-Sicherheit im Unternehmen. Der Aufwand, diese Geräte immer auf den neuesten Stand zu bringen, ist somit ein Vorteil für Geschäftsführung, IT-Leiter und Mitarbeiter.

Außerdem stellen Firmen-Handys und Tablets auch ein Sicherheitsrisiko dar, denn bei Diebstahl oder Verlust können sensible Unternehmensdaten in fremde Hände gelangen. Anders sieht es aus, wenn Sie in Ihrem Unternehmen MDM im Einsatz haben. Damit können Sie alle Tablets und Smartphones bequem und in Echtzeit von einer zentralen Stelle aus im Notfall jederzeit sperren.

Die Vorteile von Mobile Device Management Software für Unternehmen

1. Zentrale Verwaltung verschiedener Endgeräte: Mit MDM können Sie Smartphones und Tablets unabhängig von Ihrem Betriebssystem zentral verwalten. Auch unabhängig davon, ob Firmengeräte verwendet werden oder Mitarbeiter mit ihren eigenen Geräten arbeiten.

2. Schnelle Registrierung neuer Geräte: Neue Geräte bzw. Geräte von neuen Mitarbeitern lassen sich rasch in das MDM integrieren und auf den aktuellen Stand bringen.

3. Statistik über den Gerätepool: Berichte und Statistiken geben Auskunft über Standort und Nutzung der Geräte.

4. Zentrale Aktualisierung von Software: Mit MDM können Sie alle Endgeräte auch „over-the-air“ aktualisieren – also unabhängig davon, wo sich diese befinden. Updates lassen sich somit auch über das mobile Internet einspielen.

5. Verwaltung von Apps und Programmen: Ebenso können Sie die neuesten Apps und Programme allen Geräten gleichzeitig zur Verfügung stellen. Das spart Mitarbeitern zeitaufwändige Downloads und Installationen.

6. Schutz von Unternehmensdaten: Mithilfe von MDM können sensible Daten durch einheitliche Sicherheitsmaßnahmen und verpflichtende Passwörter vor unbefugtem Zugriff geschützt werden.

7. Sperren im Notfall: Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls kann mittels MDM das betroffene Gerät sofort gesperrt werden, und es können darüber hinaus auch alle Daten gelöscht werden.

8. Zugangsdaten einfach wiederherstellen: Nach dem Sperren oder Löschen können Zugangsdaten einfach wiederhergestellt werden und das Gerät kann weiter genutzt werden.

9. Funktionen sperren: Mit MDM lassen sich bestimmte Sicherheitsmaßnahmen konfigurieren, beispielsweise die Sperrung von Kamera, iTunes, die Installation bestimmter Apps und Browser oder die eingeschränkte Nutzung von WLAN oder Bluetooth.

Mögliche Kritikpunkte bei der Nutzung von MDM im Unternehmen

Neben vielen Vorteilen von MDM sollten Sie auch folgende kritische Punkte beachten:

  • Automatische Updates, die das User Interface betreffen, können bei Benutzern Schwierigkeiten in der Bedienung auslösen. Achten Sie auf entsprechende Vorabinfos bei solchen Updates und planen Sie rechtzeitig Schulungen bei großen Neuerungen.
  • Die Möglichkeit, die Geräte jederzeit zu orten, kann Mitarbeitern das Gefühl geben, ständig überwacht zu werden. Hier könnten Sie im Unternehmen festlegen, dass diese Funktion ausschließlich bei Diebstahl oder Verlust genutzt wird.

Mobile Device Management Anbieter und Lösungen

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an MDM Anbietern. Bei der Auswahl sollten Sie Ihre Anforderungen genau kennen oder sich gegebenenfalls beraten lassen. Wichtig dabei ist eine einfache Anwendung, ein stabiles Management und eine umfangreiche Kontrolle, sowie eine einfache Integration von zusätzlichen Geräten. Hier finden Sie Informationen zu Mobile Device Management Anbietern von Magenta Business.

Die Vorteile von Mobile Device Management Lösungen sind vielfältig. Denn vor einer Anschaffung können auch neue Geschäftsprozesse geprüft und gegebenenfalls mögliche Einstiegspunkte definiert werden.

Um Berufliches von Privatem zu trennen, eigenen sich MDM Lösungen ebenfalls. Zum Beispiel kann man die Installation von Apps zentral steuern, die eine Freigabe durch die IT-Abteilung erfordern. Den privaten Account hingegen kann der Benutzer nach seinen Vorstellungen konfigurieren. Durch die strikte Trennung der Daten in zwei Accounts, entsteht kein Sicherheitsrisiko für Unternehmensdaten. Sicherheitslücken am Privataccount haben keinen Einfluss auf den Firmenaccount.

Spätestens jetzt sollten Sie sich hier genauer informieren und individuell beraten lassen.

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