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Die Fußball-Bundesliga setzt auf Digitalisierung, denn im schnellen Fußballsport ist schnelle Kommunikation nötig. Das ermöglicht das Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-Internet sowohl in den Büros der Geschäftsstelle als auch in den Stadien mit dem Video-Schiedsrichter-Assistent.

Bundesliga auf dem Weg der digitalen Transformation

Toooor! Damit der Ball ins Eckige kommen kann und die Fans mitfiebern können, spielt die Österreichische Fußball-Bundesliga (ÖFBL) eine große Rolle. Sie organisiert die Bewerbe der zwei höchsten Spielklassen und ist auch für die Produktion von Videomaterial, von TV-Bildern und für die Vermarktung zuständig.

Der sportinteressierten Öffentlichkeit soll Spitzenfußball unter fairen Rahmenbedingungen geboten werden. „Die tägliche Arbeit erfordert ein schnelles Internet, daher war uns bald klar, dass wir auf Glasfaser setzen wollen, um unsere Infrastruktur sowohl in den Büros als auch in den Stadien zu modernisieren“, sagt David Reisenauer, Vorstand Spielbetrieb bei der Österreichischen Fußball-Bundesliga.

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Glasfaser bietet Internet für höchste Anforderungen

Mehrere Lösungen wurden evaluiert, schlussendlich überzeugte Magenta Telekom mit dem besten Gesamtpaket und der Erfahrung im Aufbau eines Glasfaser-Netzes. Kunden wie die ÖFBL profitieren von folgenden Vorteilen:

  • Business Internet von Magenta Business mit Hochgeschwindigkeits-Glasfaser-Internet ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.
  • Das Glasfaser-Kabelnetz zeichnet sich durch absolute Stabilität aus, weil ein Lichtsignal weniger anfällig gegenüber Störungen ist.
  • Die Performance steigt signifikant – besonders spürbar, wenn Videos und andere große Dateien versendet oder empfangen werden, was heute zum Geschäftsalltag gehört

Zusammengefasst gilt: Glasfaser spielt dort seine Stärken aus, wo Geschwindigkeit, viel Datenvolumen und Stabilität benötigt werden.

Moderne Arbeitsplätze im Haus der Bundesliga

Die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter in der Geschäftsstelle – dem „Haus der Bundesliga“ – sollten modernisiert werden. Denn ihr Bedarf an leistungsfähigem Internet im Büroalltag ist kontinuierlich gestiegen: Das Versenden von großen Bildern, Videos oder aufwendigen Präsentationen ist genauso zum Standard geworden, wie sich auch Video-Meetings als bewährtes Format für Besprechungen durchgesetzt haben.

Damit Bild und Ton nicht ruckeln, sondern klar übertragen werden, wird eine leistungsfähige und verlässliche Verbindung benötigt. „Egal ob unsere Mitarbeiter vor Ort oder zu Hause arbeiten: Sie sollen rasch und sicher auf alle Informationen und Dateien der Server im Haus zugreifen können“, ergänzt Reisenauer die Anforderungen. So wurde in einem ersten Schritt das Haus der Bundesliga mit einer 1-Gbit-Glasfaser-Leitung von Magenta Business ausgestattet, als Grundlage für den Modern Workplace.

Mit der Digitalisierung kommt der VAR in die Stadien

Als nächstes wurden alle Stadien der aktuellen Bundesligisten mit einer leistungsstarken Glasfaser-Anbindung (400 Mbit/s) von Magenta Telekom erschlossen. Die Schnelligkeit des Glasfaser-Netzes war Voraussetzung für ein Anwendungsprojekt, das auch international Bedeutung hat: Der Video Assistant Referee (VAR) war vom Weltfußballverband FIFA in das Regelwerk aufgenommen worden und sollte auch in Österreich in der höchsten Spielklasse und im ÖFB-Cup eingesetzt werden.

Die ÖFBL verantwortete die technische Umsetzung, dazu erklärt Reisenauer: „Für schnelle, richtige Entscheidungen braucht es eine schnelle Kommunikation zwischen den Schiedsrichtern und der VAR-Zentrale. Damit der VAR in der Zentrale aktiv werden kann, muss er ohne Zeitverzögerung die Bilder aus dem Stadion bekommen. Das schafft nur ein schnelles Glasfaser-Netz.“

Glasfaser-Netz ermöglicht Schiedsrichtern bessere Entscheidungen

Pünktlich zum Saisonstart im Sommer 2021 waren alle Stadien mit Glasfaser ausgestattet, und das war eine Herausforderung, erinnert sich Reisenauer: „Welche Vereine in der Liga spielen, war erst zu Saisonende im Mai 2021 bekannt, aber Magenta Business hat den Zeitplan eingehalten.“ In Wien wurde außerdem die VAR-Zentrale mit einer Hochleistungs-Glasfaser-Anbindung von 4.000 Mbit/s eingerichtet – hier befinden sich vier Stationen für die Video-Schiedsrichter-Assistenten.

Die Vernetzung zu den Stadien hat die Form einer sternförmigen Ethernet Private Line (EPL), die Übertragung der Bilder und die Kommunikation zwischen den Schiedsrichtern erfolgt nicht über das Internet, sondern über eine eigene Leitung. So wird die entsprechende Bandbreite von Punkt zu Punkt garantiert, also vom jeweiligen Stadion zur Zentrale, wo der VAR sitzt. Ein Operator bereitet die Bilder der sechs bis elf Kameras auf, sodass der Schiedsrichter gleich eingreifen kann. Der VAR kann auf jedes einzelne Bild und verschiedene Kameraeinstellungen selbst zugreifen, er steuert auch Standbild oder Schnellvorlauf.

Service rund um die Uhr

Das Network Operations Center von Magenta Business überwacht alle Leitungen; es ist rund um die Uhr, auch am Wochenende verfügbar und kann im Bedarfsfall gleich eingreifen. Wartung und Betrieb aller Leitungen liegen ebenfalls in den Händen von Magenta Business. Reisenauer zieht Bilanz: „Die enge Zusammenarbeit und die technische Erfahrung von Magenta Telekom bei Glasfaser waren Grundvoraussetzungen für das erfolgreiche Projekt. Das technische Set-up läuft gut und es gab keine Ausfälle, das hat der Betrieb im ersten Halbjahr gezeigt. Wir sind mit der Kooperation sehr zufrieden.“

Fazit: Digitale Infrastruktur unterstützt professionellen Spielbetrieb

Den Weg in die Digitalisierung sieht man bei der ÖFBL positiv und als erfolgreichen Schritt. Mit modernen Arbeitsplätzen können die Mitarbeiter den Spielbetrieb noch besser organisieren, die neue Infrastruktur mit dem leistungsfähigen Glasfaser-Netz bietet dazu die Grundlage.

Die Spiele am grünen Rasen werden schneller, und damit steigen die Herausforderungen für die Schiedsrichter. Gibt es mit dem VAR jetzt weniger Emotionen im Stadion? Das verneint Reisenauer: „Die ersten Monate mit dem VAR haben gezeigt, dass auch mit technischer Unterstützung Emotionen vorhanden sind. Es wird weiterhin diskutiert.“ Was wäre der Fußball auch ohne die Emotionen der begeisterten Fans?

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