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02.08.2016     Marcel Henrich

Die wachsende Zahl an Smartphone-Modellen macht die Entscheidung, welches Gerät für ein Unternehmen und die Mitarbeiter das richtige ist, entsprechend schwer. Wenn Sie vor der Entscheidung stehen neue  Smartphones anzuschaffen, dann sollten Sie dabei auf ganz bestimmte Kriterien achten. Denn Top Smartphones für das Business müssen andere Funktionen erfüllen, als private Smartphones. Es ist nicht lange her, da gab es für die meisten IT-Leiter und Administratoren-Teams nur eine Antwort, wenn die Frage nach dem besten Mobiltelefon im Unternehmenskontext gestellt wurde: Blackberry. Seitdem hat sich jedoch viel gerändert. Der Marktanteil von Blackberry ist auf unter ein Prozent geschrumpft und Mitbewerber wie Samsung, Sony und Apple haben die mobile Herrschaft im Businessbereich übernommen.

Aber welches Smartphone passt für welches Business? Wir helfen Ihnen bei der Entscheidung und haben die wichtigsten Kriterien für den Kauf eines businesstauglichen Top Smartphones  zusammengefasst.

Was muss das Top Smartphone für das Business können?

Wenn Sie Smartphones für Ihr Unternehmen kaufen, sollten Sie zunächst definieren, welche Anforderungen das Gerät erfüllen muss.  Je nach Tätigkeit und Branche sollte das berufsalltagstaugliche Smartphone beispielsweise über ein großes Display, einen Steckplatz für zusätzliche Speicherkarten oder über besondere Securityfeatures verfügen.

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Während eine HDMI-Schnittstelle für ein Privathandy eher gleichgültig ist, gehört sie beim Top Smartphone für das Business zu den interessanten Features. Denn mithilfe dieser Video-Schnittstelle und einem entsprechenden Kabel sind Sie für Präsentationen gut gerüstet. Das sind aber nur einige Kriterien, die vor dem Kauf eines Business-Smartphones berücksichtigt werden sollten. Folgende grundlegende Entscheidungen müssen im Vorfeld getroffen werden:

  • Betriebssystem: Das Betriebssystem spielt beim Kauf eines Business Smartphones eine entscheidende Rolle, denn nicht jedes bietet beispielsweise dieselben Apps. Im Vorfeld muss daher überlegt werden, welche Applikationen für den Geschäftsalltag nötig sind. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn das Smartphone mit dem Laptop, Desktop-PC oder Tablet synchronisiert werden kann, um problemlosen Zugang auf Daten auf dem jeweils anderen Gerät zu haben. Die gängigsten Betriebssysteme sind Android von Google, iOS von Apple und Windows von Microsoft.
  • Netz: Diese Frage ist dann wichtig, wenn das Unternehmen international beziehungsweise weltweit tätig ist, denn nicht jedes Gerät unterstützt jedes Netz. Für einen sicheren Empfang innerhalb Europas reicht ein Dual-Band-fähiges Smartphone. Wer jedoch weltweit einen guten Empfang haben will benötigt ein Quad-Band-Handy.
  • Display: Hier gilt: Größer ist besser. E-Mails oder Internetseiten sind auf einem größeren Bildschirm angenehmer zu lesen. Das Display sollte minimal vier Zoll groß sein. Das Smartphone ist das Büro für unterwegs und sollte bequem zu nutzen sein.
  • Akkuleistung: Ein leistungsstarker Akku ist für ein Business-Smartphone Pflicht. Schließlich soll das mobile Büro nicht mitten im Telefonat den Geist aufgeben. Weniger als fünf Stunden Laufzeit sind nicht empfehlenswert.
  • RAM, CPU: Wie leistungsfähig muss das Smartphone sein und wie schnell muss eine App starten um den Anforderungen des beruflichen Alltags zu entsprechen? Dafür sind der Arbeitsspeicher RAM (Random Access Memory) und die Leistung des Prozessors (CPU) verantwortlich.
  • Kamera: Eine gute Kamera ist essentiell, wenn Außendienstmitarbeiter zum Beispiel Fotos von Schäden dokumentieren müssen. Smartphones wie zum Beispiel das Lumia 950 bieten eine Auflösung von 20 Megapixeln.
  • Service: Welcher Hersteller bietet den besten Support, falls das Smartphone mal aus der Hand gleitet und zu Bruch geht. Manche Unternehmen bieten auch spezielle Servicepakete an, die einen schnellen Support garantieren wie zum Beispiel Apple oder Sony.
  • Robustheit/wasserdicht: Ein robustes Smartphone ist sinnvoll, wenn die Mitarbeiter zum Beispiel auf Baustellen tätig sind. Firmen wie Caterpillar oder Ruggear bieten zum Beispiel spezielle Smartphones für die etwas härtere Gangart an. Es gibt aber auch für fast jedes Modell zahlreiche Schutzhüllen die für ausreichend Schutz vor Staub und Wasser sorgen.
  • Nachhaltigkeit: Nicht nur Endverbraucher sondern auch Unternehmen wollen sich bei ihren Kaufentscheidungen zunehmend von der Nachhaltigkeit der Produkte überzeugen. Während fast jeder Handy Hersteller angibt, etwas für den Umweltschutz zu tun, verfolgt das Unternehmen Fairphone mit dem aktuellen Modell Fairphone 2 einen ganzheitlichen Ansatz. Sein Ziel ist die Produktion eines Smartphones, welches auf konfliktfreien Rohstoffen basiert, unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wird und zur Müllreduzierung eine lange Lebensdauer sowie eine modulare Bauweise besitzt. Letzteres macht das Fairphone für Unternehmen auch aus wirtschaftlichen Gründen interessant. 
  • Aussehen: Nicht zuletzt hat sich das Smartphone auch zu einem modischen Accessoire im täglichen Leben entwickelt. Wer wert darauf legt, im Meeting nicht nur durch seine fachliche Kompetenz zu glänzen, sollte auch auf die Farbe und Form des Geräts achten.

Entscheidungsfaktor Sicherheit

Die Sicherheit von Smartphones rückt zunehmend in den Fokus von Unternehmen. Immer mehr Mitarbeiter nutzen die Smartphones sowohl für berufliche, als auch für private Zwecke (Stichwort BYOD). Die Verantwortlichen müssen definieren, welche Sicherheitsanforderungen das Smartphone erfüllen muss und sie müssen über die Unterschiede der Betriebssysteme in punkto Sicherheit Bescheid wissen. Meist ist in einem Unternehmen ein Mobile Device Management (MDM), das eng mit der Unternehmens-Security verzahnt ist, unabdingbar. Weitere Anregungen zu dem Thema finden Sie in unserem früheren Beitrag: So sorgen Sie für mobile Datensicherheit.

Das richtige Zubehör erweitert die Möglichkeiten des Smartphones

Obwohl die Smartphones an sich schon kleine Alleskönner sind, kann man mit dem richtigen Zubehör noch einiges mehr aus ihnen herausholen. Hier sind einige nützliche Erweiterungen für ihr Smartphone, die den Businessalltag einfacher und effizienter machen können:

  • Powerpack: Nichts ist lästiger als ein Akku, der gerade dann seine Power verliert, wenn man gerade unterwegs ist und keine Steckdose in Sicht ist. Mit einem Powerpack, also einer externen Batterie, kann man beruhigt zu Terminen starten, ohne befürchten zu müssen, dass mitten im Gespräch der Saft ausgeht.
  • Mini-Beamer: Mit einem handlichen Beamer, den man bequem im Aktenkoffer mitnehmen kann, ist es möglich seine Präsentationen auch dann zu zeigen, wenn man nicht in einem so gut ausgestatteten Konferenzraum ist.
  • Pen/Eingabestift: Der Plastikstift ist vor allem bei Smartphones sinnvoll, die über ein großes Display verfügen wie zum Beispiel dem iPhone 6s plus.
  • Smartwatch: Mit einer Smartwatch wie der Apple Watch oder der Samsung Gear S2 können zahlreiche Funktionen des Smartphones am Handgelenk bedient werden.

Fazit: Für jedes Business gibt es das passende Smartphone

Die Frage nach dem besten Smartphone für Ihr Business kann nicht pauschal beantwortet werden. Es ist abhängig von der Geschäftstätigkeit, dem Einsatzgebiet, der Branche, dem Anspruch an Sicherheit und IT-Support und nicht zuletzt ihrem Geschmack. Neben den Marktführern Samsung, Apple, Sony, LG und HTC bieten Microsoft mit den Lumia-Modellen und nach wie vor auch Blackberry businesstaugliche Smartphones an. 

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