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Machine-to-Machine Kommunikation, kurz M2M, zählt derzeit gemeinsam mit dem Internet der Dinge (IoT) zu den zukunftsträchtigsten Technologien, die Unternehmen zur Verfügung stehen. Auch für die Deutsche Telekom hat sich M2M mittlerweile zu einem äußerst wichtigen Geschäftsbereich entwickelt. Eine besondere Rolle nimmt dabei T-Mobile Austria ein, die im Konzern ein Kompetenzzentrum für die M2M-Aktivitäten der Deutschen Telekom in Europa ist. 

Lesen Sie im folgenden Beitrag wie die Deutsche Telekom und speziell T-Mobile Austria innovative Unternehmen dabei unterstützt, ihre M2M-Lösungen in einem breiten Markt verfügbar zu machen. Mit einem extra dafür geschaffenen M2M Cross Border Team für den Wissens- und Technologietransfer werden internationale M2M Projekte unterstützt.

Vernetzte Maschinen als Basis für mehr Effizienz

Analysten sagen M2M ein sehr hohes Wachstum bei der Anzahl der vernetzten Geräte und des gesamten Marktes voraus. Durch den Einsatz von M2M-Lösungen und die Verarbeitung der damit gewonnenen Informationen können Unternehmen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen erhebliche Effizienzgewinne bei Organisation, Geschäftsprozessen und Arbeitsabläufen sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich erzielen.

Die Schlüsseltechnologie, die als Basis für M2M-Kommunikation dient, ist der Mobilfunk. Dieser ermöglicht die flächendeckende Datenübertragung sowie Fernsteuerung, Ferndiagnose und Fernwartung einzelner Module oder kompletter Systeme weltweit. Eines der größten und leistungsfähigsten Telekommunikationsnetze in Europa betreibt die Deutsche Telekom und sie kann so ihren Kunden eine flächendeckende Netzabdeckung bieten.

Unterstützung des M2M Cross Border Teams 

T-Mobile unterstützt mit dem M2M Cross Border Team die nationalen Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom bei der Umsetzung von M2M-Projekten mit deren Kunden. Die Konzerntöchter greifen dazu auf österreichische SIM-Karten von T-Mobile Austria, sowie auf eine gemeinsame Management Plattform namens M2M Service Portal zurück. Die Konzerntöchter sind dadurch in der Lage, ihren Kunden gemanagte Konnektivität in Verbindung mit bester Netzabdeckung (national roamende Simkarte) anzubieten. Die weiteren Aufgaben sind unter anderem:

  • Die Begleitung der technischen Anbindung komplexer Kundenanwendungen an das M2M Service Portal
  • Die Unterstützung bei der Implementierung von abteilungsübergreifenden Prozessen
  • Die Erarbeitung von Vertriebs- und Go2Market-Strategien in den jeweiligen Ländern
  • Consulting bei strategischen Kundenprojekten

M2M Partner-Programm der Deutschen Telekom

Viele Unternehmen in Europa haben spezielle M2M-Lösungen für verschiedene Branchen entwickelt, können diese aber nur lokal anbieten, da die Ressourcen für einen internationalen Marktauftritt fehlen. Gemeinsam mit der Deutschen Telekom können diese Unternehmen ihre M2M-Services über die Landesgrenzen Kunden zugänglich machen. 

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Die Deutsche Telekom unterstützt im Rahmen einer Partnerschaft Firmen dabei, ihre Services auch in weiteren Ländern, in denen der Konzern aktiv ist, auf den Markt zu bringen. Das Programm bietet dabei M2M Lösungen für alle relevanten Branchen an. Partnerunternehmen können unter anderem die folgenden Vorteile für sich nutzen:

  • den Zugang zu Vertriebskanälen in ganz Europa
  • einen erweiterten Business-Support
  • technische Schulung und Test-SIM-Karten
  • internationale Kommunikationsaktivitäten
  • einen speziellen EU-Partnermanager
  • die Nutzung des Deutsche Telekom Partnerlogos

Emphasis Telematics

Ein Beispiel für diese erfolgreiche Partnerschaft ist das griechische Unternehmen Emphasis Telematics mit Sitz in Athen, das im Rahmen des M2M Forum CEE seine M2M-Lösungen in Wien präsentierte. Das Unternehmen bietet Lösungen für die Performance-Analyse von Geschäftsprozessen auf Basis von Sensordaten an. Der Schwerpunkt liegt auf genauen Echtzeitdaten, mit denen die Geschäftsprozesse eines Unternehmens visualisiert werden. Die Informationen, die von den Sensoren gesammelt werden, werden mit den Businessdaten der Firma kombiniert und bilden in der Folge das "Unternehmenswissen", welches das Management nutzen kann. Emphasis Telematics kann mit seiner Lösung somit umfassendes Datenmaterial generieren und zur Verfügung stellen, das die Verantwortlichen bei strategischen Geschäftsentscheidungen unterstützt.

Die wichtigsten Branchen in denen Emphasis Telematics tätig ist sind Bergbau, Seetransport und Überwachung der Kühlkette in den Bereichen Lebensmittel und pharmazeutische Produkte – Bereiche, in denen es vorkommen kann, dass im Notfall rasch reagiert werden muss. Dadurch, dass alle relevanten Daten permanent gemessen, zentral gespeichert und mit firmenspezifischen Informationen kombiniert werden, wird dies ermöglicht.

Emphasis Telematics beschäftigt 20 Mitarbeiter und kann dank der Partnerschaft mit der Deutschen Telekom seine Lösungen auch in den Ländern anbieten, in denen der Konzern tätig ist. „Das wäre aufgrund der Größe unseres Unternehmens sonst gar nicht möglich“, erklärt Giorgos Papapanagiotakis, Technischer Direktor bei Emphasis Telematiscs am Rande des M2M Forums CEE. „Aber dank der Partnerschaft mit der Deutschen Telekom können wir international agieren.“ Die SIM-Karten kommen dabei wie bereits erwähnt von T-Mobile Austria.

Fazit: Unterstützung für internationale M2M Projekte

M2M- und IoT-Lösungen sind der Innovationstreiber in der heutigen Wirtschaft. Sie helfen dabei, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Prozesse schlanker zu machen und sie ermöglichen völlig neue Geschäftsmodelle. Kleinere Firmen, denen es aber an den nötigen Ressourcen fehlt, um die Lösung in einem breiteren Markt anbieten zu können, haben mit einer M2M-Partnerschaft mit der Deutschen Telekom die Möglichkeit auch international zu agieren. Gemeinsam mit dem Know-how des M2M Cross Border Teams der T-Mobile Austria kann jedes Unternehmen die optimale M2M-Strategie erarbeiten, um auch länderübergreifend erfolgreich sein zu können.

 

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