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29.10.2020     Lena Wostal

Bunte Farben, wohin man sieht. Blätterregen und frischer Wind, der nach Herbst riecht. Die Natur übertrifft sich gerade selbst und wir Menschen können sie mit digitalen Innovationen noch mehr genießen. Denn im Herbst wird es auch früher dunkel, die Temperaturen sinken und der Niederschlag nimmt zu. Gerade wurde von Sommer- auf Winterzeit umgestellt und die Tage enden nun noch früher. Uns selbst zieht es nach drinnen, wir sehnen uns nach wohliger Wärme und einer sicheren Umgebung.

Städte und Gemeinden bereiten sich ebenfalls darauf vor, gut durch die nasse und kalte Jahreszeit zu kommen. Denn die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger ändern sich ebenso schnell wie das Wetter. Viele sind bereits vom Fahrrad aufs Auto umgestiegen, was die Feinstaubbelastung in die Höhe schnellen lässt und der erste morgendliche Frost und rutschiges Laub sorgen für glatte Straßen.

Auf dem Land und in den Städten gibt es für die Verwaltungen viel zu bedenken und zu tun. Dank neuester IoT Lösungen werden optimale Voraussetzungen geschaffen, um urbane und ländliche Gegenden in der kalten Jahreszeit lebenswerter und effizienter zu gestalten. Über das Smart City Ökosystem können Städte und Gemeinden auf zahlreiche bereits erprobte Smart City Anwendungen zugreifen, um Mensch und Natur noch besser miteinander zu vereinen.

Smart Lighting in der Dämmerung

Im Herbst stellen sich die Menschen auf den Winter ein, es wird kühler und die Tage werden kürzer. Während der Sonnenuntergang Anfang Oktober gegen 18:30 einsetzt, wird es Ende des Monats beinahe zwei Stunden früher finster. Eine Stunde ist der Zeitumstellung geschuldet, doch die zweite Stunde ist auf den natürlichen Stand der Sonne zurückzuführen.

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Die Herausforderung für Gemeinden liegt hier bei effizientem Energiemanagement im Bereich der Straßenbeleuchtung, denn die Beleuchtung mittels Zeitschaltuhr ist wenig zielführend. Gerade im Herbst ist die Helligkeit meist auch von der Witterung abhängig. An goldenen Herbsttagen wird die Straßenbeleuchtung oft zu früh aktiviert, noch vor der Dämmerung, was hohe Kosten verursacht, oder sie wird an regnerischen, trüben Tagen zu spät eingeschalten, was für Unbehagen bei Bewohnern sorgt. Und gerade seit Beginn der Corona-Krise hat sich der Druck auf Gemeinden kosteneffizient zu agieren nochmals verstärkt.

Die Smart Lighting Anwendung von Magenta Business wirkt diesen Problemen durch eine automatische Lichtsteuerung bei Einsetzen der Dämmerung entgegen. Somit kann künstliches Licht nur in der Menge bereitgestellt werden, wie es auch tatsächlich gebraucht wird. Sollte ein Leuchtmittel mal ausfallen, alarmieren die intelligenten Sensoren die zuständigen Personen. Durch diese Lösung können Kosten sowie die Beschwerden der Bürger reduziert und der Energieverbrauch optimiert werden.

Sobald es draußen dämmert, nimmt ein Lichtsensor, der im Freien angebracht ist, dies wahr. Die intelligenten Sensoren messen die Helligkeit in der Umgebung in der Maßeinheit Lux. Wird bei dieser Lichtstärkemessung ein zuvor festgelegter Lichtwert über- oder unterschritten, löst der Sensor eine gewünschte Funktion aus. Es erfolgt eine Kommunikation zwischen dem Lichtsensor und den Steuergeräten, welche für das Ein- und Ausschalten von Straßenzügen verantwortlich sind. Früher musste eine mühsame Verkabelung zwischen Lichtsensor und Steuergerät erfolgen – heute kann dies mit Hilfe von Magenta Business und der smarten Lösung via Mobilfunk völlig automatisch geschehen.

Im Gegensatz zur Zeitschaltuhr muss ein Lichtsensor nur einmal eingestellt werden und funktioniert zu jeder Jahreszeit zuverlässig, da die Funktion in Abhängigkeit von einem festgelegten Helligkeitswert ausgelöst wird und nicht auf der Basis einer eingestellten Uhrzeit.

Zustandsüberwachung für sichere Straßen

Laub, Regen und der erste Frost sind Vorboten auf die dunkle, kalte Jahreszeit. Die Autowerkstätten sind momentan stark ausgelastet, sodass die Bürgerinnen und Bürger teilweise noch mit Sommerreifen über rutschige Fahrbahnbeläge fahren. Mithilfe von IoT wird der Zustand von Straßen effizient und ressourcenschonend überwacht. Denn die automatisierte Datenübertragung ermöglicht ein optimales Monitoring der Asphalt- und Lufttemperatur, Feuchtigkeit, Niederschlagsintensität sowie der prozentualen Eiswahrscheinlichkeit in Echtzeit.

Höhere Lebensqualität dank Luftgütemessung

Die Feinstaubbelastung steigt im Herbst und Winter deutlich an, denn viele, die vorher mit dem Rad gefahren sind, steigen bei Wind und Regen doch lieber aufs Auto um. Dies zeigt sich auch im erhöhten Verkehrsaufkommen und der endlosen Parkplatzsuche. Mit IoT lassen sich Städte und Gemeinden umweltfreundlich und smart modernisieren, da Luftgütemessungen digital und aus der Ferne vorgenommen werden können. Die von den Sensoren gemessenen Daten werden über das NB-IoT Mobilfunknetz in regelmäßigen Abständen übertragen.

Durch Festlegen bedenklicher Schwellenwerte, schlägt das System sofort Alarm, sobald dieser Wert unter- oder überschritten wird. Die Stadt- und Gemeindeverwaltungen können auf diese Weise frühzeitig reagieren und ihre kostbare Zeit für innovative Lösungen statt für aufwändige Messungen verwenden. Die Bürgerinnen und Bürger wissen auf der anderen Seite digitale Lösungen zu schätzen, die ihnen das Leben erleichtern und angenehmer machen. Denn dank IoT Sensortechnik wird die Parkplatzsuche nachhaltig erleichtert.

Smart City Lösungen für die kalte Jahreszeit

Mit den IoT-Lösungen von Magenta Business sorgen Städte und Gemeinden in der kalten Jahreszeit für qualitativ hochwertige und sichere Lebensräume. Für individuelle Bedürfnisse entwickeln die Smart City Fachexperten bei Magenta Business mit ihren Kunden passgenaue Individuallösungen. Das Smart City Ökosystem hingegen beinhaltet bereits vielfältige Anwendungen, die erprobt sind, sodass geplante Maßnahmen schnell zum Einsatz kommen. Die Stadt- und Gemeindeverwaltungen profitieren von verschiedenen Vorteilen der fertigen IoT-Lösung:

  • Benutzerfreundliche IoT-Plattform, die nach einem individuellen Onboarding leicht zu bedienen ist.
  • Nur 1 Login, um alle Smart City Anwendungen verwalten zu können.
  • Vielseitige, fertig entwickelte Applikationen, um schnell und einfach loszulegen.
  • Robuste und erprobte IoT-Hardware.
  • Fertige Plug & Play Lösungen, ohne langwierige Installation.
  • Smarte Gesamtlösung, welche die Umwelt und Ressourcen nachhaltig schont.

Fazit: Smart City Lösungen für den Herbst

Mit dem Smart City Ökosystem können Städte und Gemeinden auf einfache und schnelle Weise für eine Umgebung in der kalten Jahreszeit schaffen, die noch sicherer, moderner und lebenswerter ist. IoT Technologien erleichtern nicht nur den Lebensalltag der Bürgerinnen und Bürger, sondern auch die Arbeit der Gemeinde- und Verwaltungsmitarbeiter. Dank digitaler Smart City Anwendungen werden aufwändige Prozesse automatisiert, sodass mehr Zeit für strategische und entwicklungsrelevante Aufgaben bleibt. Viele Applikationen sind bereits im Einsatz und können über die smarte IoT-Plattform direkt angewandt werden. Die kalten Herbst- und Wintermonate sind der optimale Zeitpunkt, um sich mit innovativen Digitalisierungsprojekten für kommende Herausforderungen optimal zu rüsten.

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