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Mobil boomt: Bereits Anfang des Jahres 2014 hat laut einer Untersuchung von ComScore die mobile Nutzung des Internets weltweit die via PC überholt. Mobiles Surfen ist auch in Österreich sehr beliebt. Das zeigt der Mobile Communication Report, den die Mobile Marketing Association beim Marktforscher Mindtake in Auftrag gab: Drei Viertel der Österreich surfen täglich mit ihrem Handy im Web.

Darstellungsprobleme verärgern Nutzer

Sie müssen also damit rechnen, dass die Besucher Ihrer Website eher ein Smartphone oder ein Tablet benutzen, als einen Laptop oder Stand-PC. Doch: Ist Ihr Internet-Auftritt darauf auch vorbereitet? Wenn nicht, dann laufen Sie Gefahr, Ihre Nutzer zu vergrämen.

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Wie der Mobile Communication Report 2014 ebenfalls zeigt, ärgern sich die User beim mobilen Surfen am häufigsten über lange Ladezeiten (47 Prozent), dann über einen zu kleinen Bildschirm (37 Prozent). Schuld daran sind nicht die verwendeten Smartphones, sondern die Websites, die für die Darstellung am PC oder Laptop programmiert wurden, und am mobilen Endgerät für Probleme sorgen.

Mobile Website als Shop-Portal

Die User mit Ihrer nicht mobil-optimierten Websites zu verärgern, kann Ihnen Umsätze kosten. Besonders dann, wenn Sie Produkte oder Dienstleistungen über einen Webshop verkaufen wollen. Laut einer Studie der KMU-Forschung Austria wird das Volumen von mobile Shopping heuer um 40 Prozent gegenüber 2014 steigen. Die Anzahl der Österreicher, die mobil über einen Webshop eingekauft haben, wuchs gegenüber dem Vorjahr gar um 60 Prozent. Immerhin 14 Prozent der österreichischen Bevölkerung haben zumindest einmal ihr Smartphone gezückt, um etwas zu bestellen.

Mit „responsive Design“ auf der sicheren Seite

Diesen Trend zum mobilen Surfen und Shoppen sollten Sie also keinesfalls ignorieren. Zudem ist es auch gar nicht aufwändig, eine Website für beides, also die Darstellung sowohl auf mobilen Endgeräten als auch auf PC und Laptop zu optimieren. Dank Responsive Design „weiß“ Ihr Webauftritt mit welchem Endgerät der Besucher sie gerade abruft und erscheint automatisch im passenden Design.

Schnell und günstig mit CMS und Themes

Ihren Webauftritt „responsive“ zu gestalten ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Viele Websites sind heute mithilfe eines Content Management Systems (CMS) programmiert. Mit einigen von ihnen, wie etwa dem sehr populären Wordpress, können Sie Ihren Webauftritt auch ganz ohne Programmieraufwand „responsive“ gestalten.

Wählen Sie aus einer Vielzahl an Designvorlagen - sogenannten Themes - eines aus, das auch auf mobilen Endgeräten eine gute Figur macht. Für professionelle Webauftritte geeignete Themes bekommen Sie meist schon zu einem Preis von unter 50 Euro. Es ist also weder aufwändig noch teuer, mobilen Usern einen professionellen digitalen Auftritt zu bieten.

6 Tipps für die Gestaltung Ihrer mobilen Website

Ob Sie Ihren Auftritt mit CMS und Themes gestalten, oder von einem Profi programmieren lassen - Ihre mobile Website muss dem User gefallen und ihm einen Vorteil bieten. Denn nur, wenn für den User der Besuch nützlich ist, wird er auch wiederkommen. Diese 6 Tipps helfen Ihnen eine mobile Website zu realisieren, die bei Ihrer Zielgruppe auch ankommt:

1. Behalten Sie das Ziel Ihrer mobilen Website im Auge

Überlegen Sie sich genau, welches Ziel Sie mit Ihrem mobilen Auftritt erreichen wollen. Leiten Sie davon dann die Funktionen für Ihre Nutzer ab. Beispielsweise Preisinfo, Produktbeschreibungen, Webshop, Kontaktaufnahme etc. Die Besucher Ihrer mobilen Website sollten diese Funktionen auf den ersten Blick erkennen und auch schnell abrufen können. Nach einiger Zeit sollten Sie analysieren, welche Funktionen die User am häufigsten nutzen.

2. Schlank bleiben

Packen Sie keinesfalls zu viele Informationen und Funktionen in Ihren mobilen Auftritt. Unterwegs will sich niemand durch verschachtelte Menüs und lange Fließtexte quälen. Vermeiden Sie lange Ladezeiten Ihrer Website, indem Sie große Bilder und Flash-Elemente vermeiden. Letztere stellen Betriebssysteme wie iOS von Apple gar nicht dar.

3. Nutzungssituation beachten

Beachten Sie, dass User Ihre mobile Website in ganz unterschiedlichen Situationen abrufen. Das kann während einer U-Bahn-Fahrt oder auch an einem sonnigen Badestrand sein. Achten Sie deshalb auf leichte Lesbarkeit der Website: Große Schriften, kontrastreiche Darstellung, große Buttons und möglichst wenige verschiedene Elemente auf einer Seite.

4. Einfache Formulare

Oft wollen Sie mit Ihrer Website den Besuchern nicht nur Inhalte anbieten, sondern auch Informationen von den Usern haben. Auf mobilen Websites sollten Sie es Ihren Besuchern so leicht wie möglich machen, seine wertvollen Daten einzugeben.

Ersparen Sie es Ihrem Besucher so gut es geht, Texte in Formularfelder eintippen zu müssen. Denn das Tippen am Smartphone ist trotz der immer größer werdenden Displays unbequem. Ganz werden Sie allerdings nicht darauf verzichten können. Es gibt allerdings zahlreiche Tipps, um dem User die Eingabe von Text am Smartphone so gut es geht zu erleichtern.

5. Verbindungsabbruch einkalkulieren

User, die mobil auf Ihren Webauftritt zugreifen, sind meist unterwegs. Ein Abbruch der Internetverbindung ist dabei nichts Außergewöhnliches. Ihr mobiler Webauftritt sollte sich also „merken“ können, auf welcher Seite sich ein User vor dem Verbindungsabbruch befunden hat, oder welche Produkte sich in seinem Warenkorb befunden haben. Oder geben Sie dem User selbst die Möglichkeit, den aktuellen Stand zu speichern.

6. Nutzen Sie die mobilen Möglichkeiten

Nutzen Sie die Funktionsvielfalt von Smartphones auch für Ihre Website: Geben Sie Ihre Telefonnummer auf Ihrer Website nicht nur an, sondern ermöglichen Sie es dem User, Sie einfach per Click anzurufen. Dank GPS können Sie dem User über den Standort Ihre Geschäfte in seiner Nähe informieren, und ihm gleich eine Wegbeschreibung liefern. Hersteller bauen immer mehr verschiedene Sensoren in Smartphones und Tablets ein. Das ermöglicht auch Ihnen, neue Services auf mobilen Websites anzubieten.

Google bevorzugt mobile Websites

Dies sind freilich nur ein paar der wichtigsten Ratschläge, die Ihnen bei der Gestaltung einer benutzerfreundlichen, mobilen Website helfen. Google bietet zu diesem Thema ein lesenswertes Whitepaper mit dem Titel „Principles of mobile Site Design - Delight Users and drive conversation“ zum Download an.

Digitale Informationen für mobile Endgeräte darzustellen ist im ureigensten Interesse des Suchmaschinenkonzerns. Erst im April 2015 hat Google seinen Algorithmus abgeändert. Websites, die für mobile Endgeräte optimiert sind, werden in den Suchergebnissen höher gerankt. Mit anderen Worten: Ohne responsive Design schickt Ihnen Google weniger Besucher. Wie gut Ihre Website für mobile Endgeräte geeignet ist, können Sie hier von Google testen lassen.

Fazit mobile Website

Mobiles Surfen boomt. Sowohl Konsumenten als auch Geschäftsleute rufen digitale Informationen immer öfter über Smartphones und Tablets ab. Selbst mobiles Shoppen verzeichnet hohe Wachstumsraten. Werden Sie mit Ihren Produkten und Dienstleistungen Teil dieses Wachstums, und bleiben Sie dran an den Bedürfnissen Ihrer Zielgruppe. Denn die nützt immer öfter ein Smartphone oder ein Tablet, um Informationen zu suchen oder online einzukaufen.

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