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Immer häufiger sind Nutzer auch mobil im Internet unterwegs. Egal, ob sie ein Smartphone oder ein anderes mobiles Endgerät nutzen, erwarten sie auch unterwegs schnelle Zugriffsmöglichkeiten auf aktuelle Daten und Informationen. Laut Lündendonk Trendstudie 2014 haben bereits mehr als zwei Drittel der Besitzer von Smartphones und Tablets über diese Geräte mobil im Internet eingekauft.

Das Hauptziel von Mobile Marketing ist es, potentielle Kunden über mobile Geräte zu erreichen, mit Ihnen in Kontakt zu treten und in Folge das Verhalten zu beeinflussen. Eine simple und sehr beliebte Methode des Mobile Marketings sind Kurznachrichten (z. B. SMS). Doch der technologische Fortschritt erweitert das Spektrum von Mobile Marketing. 

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Interessant dazu ist der Artikel in Forbes: "The Always-Connected Customer Has Killed Marketing Finally". 50% aller Konsumenten sind "always adressable". Das heißt, sie sind auch unterwegs mit dem Internet verbunden und recherchieren, beurteilen und treffen Kaufentscheidungen mobil.

Diese Kunden zu erreichen wird immer komplexer. Einfache Werbekampagnen reichen da nicht mehr aus. Vielmehr müssen Unternehmen überlegen, wie sie für Smartphones hilfreiche Informationen zur Verfügung stellen und vor allem wie sie mit diesen Konsumenten in Echtzeit interagieren können.

Mobile Marketing Trends

Die Prognosen für Mobile Marketing Trends sind meist eine Gratwanderung zwischen innovativen Ideen und Realität. Wir haben für Sie die derzeit angesagtesten Mobile Marketing Trends recherchiert und geben Einblick, wie sie funktionieren (können).

1. Mobile Tagging: Bei Mobile Tagging werden Codes (insbesondere QR-Codes) mit dem mobilen Gerät gescannt. Damit wird der Nutzer auf eine Website weitergeleitet. Der Vorteil besteht darin, dass Nutzer sofort mit dem Unternehmen auf unkomplizierte Weise in Kontakt treten können. Umgekehrt stellt es einen direkten Kommunikationskanal zu potentiellen Kunden dar.

2. Mobile Newsletter: Emails, der Klassiker des Online Marketing, spielen auch im Mobile Marketing eine große Rolle, denn Nutzer öffnen Emails immer häufiger auf mobilen Geräten. Email-Kampagnen müssen daher ebenso wie Websites mobile-friendly sein. Eine mobile Version von Newsletter-Templates kann die Öffnungsrate von Emails auf mobilen Geräten noch steigern und auch die Durchklickrate sowie weitere Handlungen und Reaktionen der Empfänger wesentlich verbessern.

3. Augmented Reality: Im Bereich der augmented reality, also der computergestützten erweiterten Realitätswahrnehmung, gibt es Trends von Heatmaps (Bewegungsstromanalysen) bis hin zu einem Support für User, die durch ein Gebäude „navigiert“ werden. Dadurch ergeben sich komplett neue Möglichkeiten, zum Beispiel Gutscheine beim Betreten oder Vorbeigehen an einem Shop zu erhalten oder auch ortsbezogene Informationen direkt aufs Smartphone zu bekommen.

4. Near Field Communication: Mittels „Near Field Communication“ (NFC) können Daten im Nahbereich, also über eine kurze Distanz von wenigen Zentimetern, von einem Gerät auf ein anderes übertragen werden. Die NFC-Technik ermöglicht den drahtlosen Austausch von Daten, die auch für Marketingzwecke genutzt werden können. Zum Beispiel Kundenbindungsprogramme in Verbindung mit mobilen Bezahlsystemen.

5. Targeting über Social Media: Targeting ist ein Begriff zur Kundensegmentierung. Durch die Kombination von Social Media und mobilen Geräten entsteht ein großes Potential, Kunden via Microtargeting und Geotargeting zu identifizieren.

6. Blogs: Über einen Blog können sich Unternehmen als Themenspezialisten in einer Branche positionieren. Damit gewinnt man das Vertrauen des Lesers und kann mit ihm, durch das Angebot von zusätzlichem Content (z.B. E-Books) in Kontakt bleiben, in dem der Leser seine Email Adresse bekannt gibt. Diese Email Adressen lassen sich für weitere Schritte, etwa für Mailings und Newsletter verwenden. Eine effektive Methode um gezielt Angebote, Aktionen und Neuigkeiten zu adressieren.

7. Wearables: Der Trend zum Self-Monitoring ist derzeit in vollem Gange. In Kombination mit Social Media Plattformen ist dies eine sehr mächtige Grundlage für Mobile Marketing, denn damit werden Bewegungsmuster, Freizeitverhalten und sogar Stimmungen aufgezeichnet und über Social Media öffentlich zugänglich gemacht.

Noch effektiver in der Aufzeichnung solcher Daten sind „Wearables“ – das sind zum Beispiel Armbänder mit integrierten Sensoren. Durch die Synchronisation mit Smartphones gelangen die Daten in die Cloud. Auch Smart-Watches, Actioncams, Headsets oder Datenbrillen beinhalten enormes Potential zur präzisen (Kunden-) Datengewinnung. Kampagnen können damit noch exakter auf die Zielgruppen abgestimmt werden.

8. Mobiles Duftmarketing: Erste Gehversuche gibt es auch im Bereich mobiles Duftmarketing. Derzeit ist ein Gerät namens oPhone in Entwicklung, womit Gerüche per Smartphone verschickt werden können. Für Mobile Marketing eröffnet Duftmarketing völlig neue Türen, denn die CI durch Duft zu unterstützen hat sich schon bei Unternehmen wie Abercrombie & Fitch bewährt.

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