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Im April dieses Jahres startete T-Mobile Austria und die Deutsche Telekom Ihre Suche nach dem innovativsten Anwendungen aus den Bereichen Machine-to-Machine (M2M) und dem Internet der Dinge (IoT). Das Interesse an dem in acht europäischen Ländern ausgelobten Wettbewerbs Business Wall of Fame war enorm: Entwickler reichten über 200 Projekte aus den Bereichen ein. 42.000 Geschäftskunden und eine Expertenjury stimmten dann über den Sieger ab.

Unter den 93 Anwendungen, die in Österreich um den Sieg in der nationalen Wertung kämpften, konnte eine Firma aus Haag in Niederösterreich mit Ihrer Lösung überzeugen: Die Firma LineMetrics beschäftigt sich damit, Mess-, Umwelt- und Energiedatenwerte sowie andere Kennzahlen mittels Sensoren zu erfassen und mithilfe Mobilfunk-fähiger Geräte an eine eigene Cloud-Plattform weiterzuleiten. Aufgrund dieser Daten können Menschen oder auch Maschinen rascher Maßnahmen ergreifen oder Entscheidungen treffen.

Effizienz steigern und Kosten senken

Das klingt sehr abstrakt. Die Lösung, die das 15köpfige Team von LineMetrics entwickelt hat, birgt allerdings enormes Potenzial für die Steigerung von Effizienz und Kostensenkungen. Ein Anwendungsbeispiel macht dies greifbarer: In einem Tiefkühllager fällt eine Kühleinheit aus. Sensoren messen die Temperatur und können die Fehlfunktion sofort erfassen. Das System sendet über das Mobilfunknetz eine Alarmmeldung an den zuständigen Mitarbeiter. Dieser kann sich um die Behebung des Fehlers sofort kümmern und so vermeiden, dass das Tiefkühlgut Schaden nimmt.

Komplettlösung ohne Installations- und Kostenaufwand

Für ein solches Fernüberwachungssystem stellt LineMetrics alle notwendigen Komponenten zur Verfügung: die entsprechenden Sensoren, Datenlogger und die Cloud-Plattform, auf der die Messdaten gespeichert werden. Der Anwender kann praktisch von überall aus auf diese Daten mithilfe eines internetfähigen Gerätes zugreifen. Die Komponenten sind drahtlos, eine aufwändige Verkabelung ist deshalb nicht notwendig. Selbst ältere Maschinen lassen sich mit Sensoren nachrüsten, da kein Eingriff in deren Steuerung notwendig ist. Die M2M-Lösung von LineMetrics lässt sich ohne Installationsaufwand implementieren und verursacht auch keine zusätzlichen Kosten.

Nur was man misst, kann man verbessern

Messen und Entscheidungen zu treffen - das gehört in fast allen Branchen zum alltäglichen Business. Die Lösung von LineMetrics lässt sich deshalb auch in sehr vielen Bereichen der Wirtschaft einsetzen: In der produzierenden Industrie zeichnet die Lösung von LineMetrics Stückzahlen oder Leistungs-, Energieverbrauchs- und Verfügbarkeitsdaten der einzelnen Maschinen auf. Aufgrund dieser Daten kann der Anwender Maßnahmen treffen, um die Produktion weiter zu optimieren.

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Mit der Lösung von LineMetrics lässt sich auch der Verbrauch von Strom, Wärme, Gas und Wasser eines Gebäudes erfassen. Daten, die etwa für einen Handelsbetrieb mit vielen Filialen eine wertvolle Entscheidungsgrundlage darstellen können. Insgesamt setzen bereits 100 verschiedene Unternehmen in acht Ländern LineMetrics ein.

Der Gewinn: Ein neuer Partner und eine Werbekampagne im Wert von 30.000 Euro

Der Erfolg bei der Business Wall of Fame beschert LineMetrics zunächst einmal eine österreichweite Werbekampagne im Wert von 30.000 Euro. Weit wertvoller dürfte aber die künftige Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern T-Mobile Austria und LineMetrics sein. Matthias Fiegl, Head of Business Marketing und M2M Services bei T-Mobile meint: „T-Mobile Austria bietet sehr erfolgreich verlässliche und kosteneffiziente M2M-Lösungen international an. Der Erfolg in diesem Bereich geht nur über sehr gute Partnerschaften. In LineMetrics haben wir deshalb nicht nur einen würdigen Preisträger, sondern auch einen ausgezeichneten M2M-Partner gefunden.“

Wolfgang Hafenscher, CMP und einer der Gründer von LineMetrics, ergänzt: „Das gesamte LineMetrics Team ist begeistert und freut sich auf eine enge Zusammenarbeit. Unsere technische Lösung für sehr einfache Erfassung von Messwerten und Kennzahlen in Unternehmen wird das T-Mobile-Lösungsportfolio perfekt ergänzen.“

Business Wall of Fame zeigt enorme Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten für M2M und IoT

Das erklärte Ziel, die Themen M2M und IoT in Österreich weiter voranzutreiben, hat T-Mobile Austria jedenfalls erreicht. Nicht nur die hohe Zahl von 200 eingereichten Lösungen und die 42.000 Unternehmen, die sich an der Abstimmung beteiligt haben, überraschten.

Auch die hohe Vielfalt der von österreichischen Teilnehmern eingereichten M2M- und IoT-Anwendungen, ist beeindruckend: Humeds etwa schickte eine Anwendung ins Rennen, mit der sich die Herzfunktion von Risikopatienten remote überwachen lässt und somit dazu beitragen kann Leben zu retten.

Liland IT aus Ferlach (Kärnten) entwickelte die Mobile Ticket App sowie die Liland-Box. Beide Komponenten bilden ein Zutrittssystem das auch offline funktioniert und mit deren Hilfe sich Warteschlangen vermeiden lassen. Sie können sowohl vor den Kassen bei Sehenswürdigkeiten, als auch vor Mautstationen auf Autobahnen eingesetzt werden. Viele weitere, interessante M2M- und IoT-Lösungen finden Sie auf der Teilnehmerseite des Wettbewerbs.

Der internationaler Sieger der Business Wall of Fame kommt aus Ungarn

Nicht nur in Österreich hat der Wettbewerb „Business Wall of Fame“ innovative M2M- und IoT-Lösungen vor den Vorhang geholt: In Deutschland, Rumänien, Griechenland, Kroatien, Ungarn, Mazedonien und der Slowakei wählten Unternehmen und eine Expertenjury die jeweils beste Anwendung des Landes. Zudem gab es auch einen internationalen Sieger: Die ungarische Firma Accessium konnte sich mit einem Zutrittssystem, das auf GPRS basiert, gegenüber der Konkurrenz durchsetzen. Accessium kann sich über eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom sowie einen Auftritt auf einer internationalen Messe im Gegenwert von 10.000 Euro freuen.

Fazit Business Wall of Fame

Der in acht verschiedenen Ländern veranstaltete Wettbewerb „Business Wall of Fame“ hat neun Sieger hervorgebracht, die sich über wertvolle Preise, mehr Aufmerksamkeit für Ihre Lösungen und eine Partnerschaft mit der Deutschen Telekom und deren internationale Töchterunternehmen gebracht. Zusätzlich kann T-Mobile Austria, so wie die anderen Schwestergesellschaften auch, als Anbieter der Schlüsseltechnologie für M2M und IoT das eigene Lösungsportfolio gemeinsam mit bestehenden und neuen Partnern weiter ausbauen.

Die Initiative, M2M und IoT auch in Österreich weiter zu bringen, war erfolgreich. Davon profitieren letztendlich auch Sie und Ihr Unternehmen. Denn als Anwender von M2M und IoT können Sie zahlreiche Vorteile nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

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