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IoT und damit einhergehende neue Übertragungstechnologien wie NB-IoT bergen enormes Potenzial, erfordern aber auch spezielles Know-how. Ein fehlerhafter Bauteil oder eine falsche Konfiguration können sogar die gesamte Connectivity gefährden. Um das zu verhindern, hat die Deutsche Telekom, Mutterunternehmen von Magenta Telekom, eine Abteilung aufgebaut, die sich ausschließlich mit dem Testen von IoT-Hardware befasst. Dadurch kann Magenta Business auf eine enorme Wissensdatenbank zurückgreifen und Sie beim Einsatz der richtigen IoT-Hardware unterstützen.

Die speziell auf die Anforderungen des Internet of Things (IoT) entwickelten neuen Mobilfunktechnologien NarrowBand IoT (NB-IoT) und LTE-M helfen Unternehmen dabei, bestehende Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Der Einsatz von NB-IoT und LTE-M erfordert aber auch neues Fachwissen. Um eigene IoT-Anwendungen zu entwickeln und zu verwenden, müssen Unternehmen nicht selbst über dieses spezielle Know-how verfügen. Denn Magenta Business stellt nicht nur die passende Connectivity zur Verfügung.

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Magenta Business offeriert gemeinsam mit Industriepartnern aus der ganzen Welt zertifizierte Hardware wie IoT-Devices oder Mobilfunkmodule. Dafür unterhält die Deutsche Telekom, die Mutter von Magenta Telekom, eine eigene Abteilung, die sich ausschließlich mit dem Testen und Zertifizieren von Hardware beschäftigt. Dieser Aufwand zahlt sich aus: Denn nur der Einsatz zertifizierter Geräte stellt sicher, dass die Lösung einwandfrei und sicher funktioniert und geschützt ist.

Der Schutz des Netzwerkes hat oberste Priorität

Ein Netzwerk funktioniert immer nur so gut, wie seine einzelnen Komponenten. Das zeigt sich etwa im Bahnverkehr: Die Verspätung eines Zuges behindert die pünktliche Abfahrt von anderen. Oder führt dazu, dass die Reisenden ihren Anschluss nicht erreichen.

Bei einem Mobilfunknetz ist dies nicht anders: Ein mangelhaftes Bauteil beeinträchtigt die Funktion des gesamten Netzwerkes. Damit das neue NB-IoT- und LTE-M-Netz auch bei einer stark wachsenden Anzahl von angeschlossenen Geräten optimal funktioniert, verfolgt die Deutsche Telekom ihre  “No Harm to Network Policy”. Durch diese Richtlinie kann die Deutsche Telekom und somit Magenta Business ihren Kunden eine verlässliche Infrastruktur bieten.

Diese No Harm to Network Policy” garantiert, dass IoT-Geräte keine Netzwerkschäden verursachen. Diese Risiken sind nicht zu unterschätzen: Sie reichen von nicht wiederherstellbaren Geräten im Feld bis hin zu Signalstürmen, die für Funk- und Kernnetzwerke, Backends und Clouds eine Bedrohung darstellen.

Zertifizierte Hardware bietet Entwicklern und Anwendern wichtige Vorteile

Um solche Szenarien auszuschließen, umfasst die “No Harm to Network Policy” auch ein umfangreiches Zertifizierungsprogramm für Hardware. Dabei qualifiziert der Telekom-Konzern Chipsätze und Module, die dem 3GPP-Standard entsprechen. Zum Hintergrund: NB-IoT und LTE-M sind Mobilfunktechnologien, die das 3rd Generation Partnership Project (3GPP) definiert hat. 3GPP ist eine weltweite Kooperation von Standardisierungsgremien für die Standardisierung im Mobilfunk, an der auch die Deutsche Telekom maßgeblich mitwirkt.

Das Zertifizieren der IoT-Hardware gewährleistet die nahtlose Interoperabilität mit dem Netz der Magenta Telekom und bietet eine verlässliche Konnektivität. Die Nutzer profitieren dabei von wichtigen Vorteilen:

  1. Der Einsatz von zertifizierten Produkten senkt die Implementierungskosten und minimiert die Risiken.
  2. Die Deutsche Telekom verfügt über das weltweit größte zertifizierte Portfolio an mobilen IoT-Bauteilen. Es umfasst zahlreiche Single-Mode- (NB-IoT) und Multi-Mode- (B-IoT, LTE-M, 2G) Lösungen - von Gateways über Router, Tracker bis hin zu Modulen und Chipsätzen. Dieses breite Angebot stellt sicher, dass Unternehmen immer genau jene Elemente nutzen können, die für ihre individuelle IoT-Lösung am besten passen.
  3. Die Deutsche Telekom arbeitet mit zahlreichen Lieferanten auf der ganzen Welt zusammen. Nur die ausgereifteste Hardware aus diesem Ökosystem wird dabei zertifiziert.
  4. Gerade bei IoT wird Security oft noch vernachlässigt. Die Deutsche Telekom achtet bei der Zertifizierung darauf, dass die Produkte dem GrundsatzSecurity by Design” entsprechen. 
  5. Die Deutsche Telekom und damit auch Magenta Business kann ihren Kunden komplette IoT-Lösungen aus einer Hand bieten: Denn das Portfolio umfasst nicht nur die Connectivity und die Software, sondern auch die zertifizierte Hardware. Damit hat der Kunde nur einen Ansprechpartner: Magenta Business kann den Kunden bei allen Aspekten der IoT-Lösung weiterhelfen.
  6. Die Zertifizierung stellt sicher, dass auch Bauteile unterschiedlicher Hersteller miteinander funktionieren. Der Kunde begibt sich also nicht in die Abhängigkeit eines Herstellers, sondern kann bei Bedarf auch welche anderer Lieferanten einsetzen.

Der Einsatz von nicht zertifizierter Hardware kann teuer kommen

Geprüfte Elemente zu verwenden, zahlt sich also aus. Denn letztendlich kommt es Unternehmen teuer, wenn eine IoT-Lösung nicht ordnungsgemäß funktioniert. Wie wichtig das Verwenden von zertifizierter Hardware bei IoT-Lösungen tatsächlich ist, zeigt die Liste an Hürden und Risiken, die sich beim Einsatz von ungeprüften Komponenten ergeben:

  1. Wenn ein standardisiertes Betriebssystem für IoT-Geräte fehlt, dann führt dies automatisch zu schlecht entwickelter Software. Bildlich ausgedrückt: Auf einem unsicheren Fundament kann niemals ein sicheres Bauwerk entstehen. Solche Anwendungen können sogar das gesamte Netzwerk beschädigen.
  2. Nicht zertifizierte Hardware führt dazu, dass Batterien schneller leer sind, das Netz überlastet und die Übertragungsqualität gering ist.
  3. Ist die Antenne eines IoT-Bauteils nicht optimal designed, dann beeinträchtigt das die Übertragungsleistung. Dies führt zu einer übermäßigen Signalbelastung im Netz und kann dieses überlasten.
  4. Einem Unternehmen, das selbst eigene IoT-Anwendungen entwickelt, fehlt möglicherweise das Know-how über den 3GPP-Standard. Ohne dieses Wissen ist es schwer, die Backoff-, Kommunikations- und Connectivity-Anforderungen des mobilen IoT-Netzwerkes richtig zu handhaben.
  5. Die Anwendung definiert und markiert die Datenpriorität nicht. Das führt dazu, dass die Datenübertragung nicht geplant ist.
  6. Multi-Mode-IoT-Geräte können mit unterschiedlichen Übertragungstechnologien wie NB-IoT, LTE-M aber auch 2G und 3G arbeiten. Sie müssen aber so konfiguriert sein, dass sie genau jenes Netzwerk nutzen, das der jeweilige Anwendungsfall gerade erfordert. Diese Interoperabilität ist etwa dann ein Vorteil, wenn eine bestehende IoT-Lösung in einem Land funktionieren soll, in dem zwar kein NB-IoT- aber ein 2G- oder 3G-Netz zur Verfügung steht.
  7. Wenn ein Anwender bei einer IoT-Lösung nicht zertifizierte Hardware nutzt, dann verkompliziert das die Geräteverwaltung immens. Denn nur bei zertifizierten Bauteilen ist sichergestellt, dass sie untereinander kommunizieren können. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn Firmware Updates in alle Elemente einer Lösung eingespielt werden.

Fazit: Zertifizierte Hardware für IoT-Lösungen

IoT-Lösungen sind wie ein Puzzle: Erst das richtige Zusammensetzen der passenden Teile ergibt das gewünschte Endergebnis. Einen entscheidenden Unterschied gibt es aber dennoch: Ein bei einem Puzzle fehlerhaft eingesetzter oder fehlender Teil mag stören. Bei einer IoT-Lösung hingegen gefährdet dies die Funktion des großen Ganzen und kann sogar die Infrastruktur beeinträchtigen.

Um diese Gefahr zu bannen, stellt Magenta Business nicht nur die Connectivity und Software für IoT-Lösungen bereit. Der Deutsche Telekom-Konzern sorgt durch das Testen und Zertifizieren von Hardwarekomponenten auch dafür, dass sich Kunden auf ihre selbst entwickelten IoT-Anwendungen verlassen können und auch keine Gefahr für die Infrastruktur darstellen.

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