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Das Internet of Things ist eine Schlüsseltechnologie für die digitale Transformation. Und es ist ein Wachstumsmarkt, konstatiert der Reply-Report Industrial IoT: A Reality Check: „Neben Cloud Computing ist das IoT (Internet der Dinge) die zweite führende Technologie von heute, die mit neuen Geräten auf Verbraucher- und Industriemärkten die Cloud ergänzt. Betrachtet man die Plattformen, die als Basis für das Wachstum des IoT-Markts dienen, bildet der Einsatz des IoT in der Fertigung das bedeutendste Segment.“

Mittels IoT können Maschinen, aber auch simple Komponenten wie Mülltonnen oder Stecker, mit dem Internet verbunden werden und Informationen austauschen. Den Nutzen von IoT zeigen wir Ihnen mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis:

Der Entsorger Saubermacher optimiert Fahrtrouten mit den „sprechenden“ Mülltonnen, das Start-Up SLOC hat von vornherein seine innovativen Lösungen auf NarrowBand IoT begründet, während das Mittelstandunternehmen NOLTA seine „klassischen“ Stecker mit Hilfe von IoT in die smarte Liga hebt.

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Neue Geschäftsmodelle bei der Entsorgung: IoT Case Study Saubermacher

Der Entsorgungsspezialist Saubermacher hat seine Mülltonnen und Container mit Sensoren ausgestattet. Diese liefern Informationen über Standort und Füllstand an eine zentrale Plattform und so werden die Routen der Entsorgungsfahrzeuge optimiert. Für die Konnektivität sorgt NarrowBand-IoT (NB-IoT) mit SIM-Karten von Magenta Business, diese Funktechnologie zeichnet sich durch niedrigen Energiebedarf und eine hohe Gebäudedurchdringung aus.

Die Sensoren von SLOC senden dank einem speziellen Energie-Algorithmus nur dann, wenn es etwas zu senden gibt, das spart Strom und erhöht die Batterielebensdauer. Auch ungewöhnliche Temperaturanstiege in Mülltonnen oder gar Brände werden von den Sensoren erkannt und umgehend gemeldet, das erhöht die Sicherheit.

Die Saubermacher Dienstleistungs AG ist Österreichs führendes privates Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen. Das Unternehmen beschäftigt etwa 3050 Mitarbeiter in sechs Ländern, ist Komplettanbieter in der Entsorgung und Verwertung sämtlicher gefährlicher und nicht gefährlicher Abfälle und betreut rund 42.000 Kunden und 1.600 Kommunen.

Pioniere mit NarrowBand IoT: IoT Case Study SLOC

Zwei Pioniere haben sich schon vor einigen Jahren zusammengefunden, um IoT-Projekte frühzeitig umzusetzen: SLOC ist ein heimisches Unternehmen aus der innovativen Digitalbranche und entwickelt schlüsselfertige Sensoren für industrielle IoT Anwendungen.

Magenta Business bietet mit dem NarrowBand IoT Netz in Österreich eine effiziente Funkübertragung. Das schmalbandige Netz ist speziell für IoT Anwendungen geeignet, denn die Low Power Wide Area Anwendungen senden und empfangen kleine Datenmengen in bestimmten Abständen.

Damit lassen sich ausgezeichnete Netzabdeckung, Versorgung bis ins Gebäudeinnere und lange Batterielaufzeiten erreichen. Einer der ersten gemeinsamen Kunden war Saubermacher, mittlerweile bietet das Grazer Start-Up Branchenlösungen für Abfallwirtschaft, Industrie und Logistik.

Wettbewerbsvorteil mit smarten Steckern: IoT Case Study NOLTA

NOLTA macht mit dem Internet of Things seine Steckerlösungen intelligent, so können Anschlüsse von Pumpen oder Maschinen gesteuert und überwacht werden. Dazu wird in den Stecker eine Platine mit SIM-Chips von Magenta Telekom eingebaut, um Betriebsdaten und Position des Geräts auslesen und übermitteln zu können.

Die gesammelten Daten werden über das Mobilfunknetz von Magenta Telekom versendet und entweder am PC oder über eine App am Smartphone ausgewertet. Wenn eine Pumpe oder Maschine ausfällt oder ein Fehler auftritt, wird sofort Alarm geschlagen, das verhindert teure Stehzeiten. Aufgrund der Übermittlung der exakten Betriebsstunden können Wartungen vorausschauend geplant werden, das erhöht die Lebensdauer.

Als Mittelstandsunternehmen hat sich die NOLTA GmbH aus Hessen in einer Nische spezialisiert und weltweit einen Namen gemacht. Man produziert Schalter zur Absicherung, Steuerung und Überwachung von Pumpen und Maschinen. So verhindert etwa der Motorschutz einen Kurzschluss bzw. die Überhitzung von Motor oder Kabel. Auch die Lösungen für Fernüberwachung und wartungsfreien Betrieb werden von den Kunden aus Branchen wie Bau, Pumpen oder Fertigung geschätzt.

Discover – Develop – Decide: IoT Best Practice

Die IoT Case Studies geben Ideen, aber wie kann man mit dem eigenen Unternehmen am besten in das Thema Internet of Things einsteigen? Zuerst gilt es, sich mit der Frage nach zukünftigen Geschäftsmodellen zu befassen.

Daran knüpfen sich weitere Fragen wie: Welche Daten sind relevant für die eigenen Prozesse oder für die Anwendung des Kunden? Wie wird die Connectivity gelöst: Übertragungswege und Standards, Verschlüsselung, Public oder Private Cloud? Wie amortisieren sich die Kosten: Effizienzgewinne oder zusätzliche Erlöse?

Je nachdem, an welchem Punkt des Weges zur digitalen Transformation sich Ihr Unternehmen gerade befindet, bekommen Sie in diesen drei IoT Best Practice Phasen die Antworten auf Ihre Fragen, dabei unterstützen gerne die Experten von Magenta Business.

  • Discover (Entdecken): Sie haben erkannt, dass die Digitalisierung helfen kann, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten beziehungsweise auszubauen. Allerdings fehlen noch die konkreten Ideen für IoT Anwendungen. Diese Ideen entstehen in Gesprächen, begleitet von Magenta Business. Am Ende steht eine Empfehlung, um die nächste Stufe zu erreichen.
  • Develop (Entwickeln): Ihr Unternehmen hat bereits Ideen, welche Digitalisierungsprojekte gestartet werden sollen. Jetzt geht es um Detailkonzept und Proof-of-Concept. Als Ergebnis in dieser Phase entsteht eine technische Machbarkeitsstudie für ausgewählte Projekte.
  • Decide (Entscheiden): In dieser Phase startet die Realisierung des IoT-Projekts, das sich als machbar erwiesen hat. Nun entscheiden Sie über die Partner und Lieferanten in Bereichen wie Mobilfunk, Konnektivität, Hardware wie Sensoren, IoT-Plattform, Entwicklung von IoT-Anwendungen.

Die Chancen von IoT nutzen

Unternehmen müssen sich weiterentwickeln, sie brauchen neue Geschäftsmodelle, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ebenso müssen Prozesse immer wieder hinterfragt werden, wie diese effizienter gestaltet werden können, um Kosten oder Ressourcen zu sparen.

In diesen Fällen bietet das Internet of Things eine Fülle an neuen Möglichkeiten, die Unternehmen wie Saubermacher, SLOC und NOLTA bereits erfolgreich nutzen. Wer das Potenzial von IoT auszuschöpfen möchte, braucht Ideen und dazu die geeigneten Partner, die mit Beratung, Erfahrung und Komponenten aus einer Hand unterstützen können.

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