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11.04.2019     Kerstin Klatt

Ab 7. Mai 2019 können alle Wiener Haushalte und Unternehmen ihren derzeitigen UPC-Anschluss auf eine Datenübertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde upgraden. Die Bundeshauptstadt wird damit zu einer der ersten Gigabit-City Europas.

Rund eine Million Betriebe und Haushalte in Wien verwenden bereits das Hochgeschwindigkeitsnetz von UPC. Dieses besteht aus Glasfaser- sowie Koaxialkabel (Hybrid Fiber Coax - kurz HFC) und bietet Geschwindigkeiten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Zum Vergleich: Damit lässt sich ein Spielfilm mit einer Länge von 90 Minuten in rund 2 Minuten herunterladen. Diese Dauer können UPC-Nutzer schon bald um mehr als zwei Drittel reduzieren. Denn nun führt Magenta Telekom (vormals T-Mobile) im Kabelnetz den neuen Standard DOCSIS 3.1 ein. Durch dieses Upgrade kann die bestehende Infrastruktur Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) übertragen.

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Ab 7. Mai sind Gigabit-Anschlüsse in Wien verfügbar

Ab Anfang Mai können alle Wiener UPC-Kunden auf einen der neuen Gigabit-Tarife umsteigen. Dabei erhalten sie auch einen neuen Router, der Informationen mit Gigabit-Geschwindigkeit übertragen kann. Die Preise für das neue, ultraschnelle Kabelprodukt wurden beim Launch der neuen gemeinsamen Marke von UPC und T-Mobile - Magenta Telekom - am Abend des 6. Mai 2019 bekannt gegeben.

Wien macht großen Schritt in Richtung Digital-Hauptstadt Europas

Dank der Giga-City-Initiative von Magenta Telekom (vormals T-Mobile) zählt Wien nun zu den ersten Gigabit-Städten Europas. Damit ist man der Absicht, Wien als Digital-Hauptstadt Europas zu etablieren, um einiges näher gekommen. "Dieses Ziel ist nur im konstruktiven Zusammenspiel zwischen privaten Anbietern und der Stadt Wien erreichbar", freut sich Wiens Finanz-, Wirtschafts- und Digitalisierungsstadtrat Peter Hanke über die Giga-City-Initiative. Allerdings sollen nicht nur Wiener User in den Genuss des Giga-Netzes kommen. Magenta Telekom (vormals T-Mobile) wird es sukzessive in anderen, von UPC versorgten Regionen Österreichs verfügbar machen. Schließlich ist der Zugang zu schnellem und stabilem Breitbandinternet heute schon so wichtig geworden wie das Kanal- oder Straßennetz.

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Datenverbrauch steigt weiter stark

Um der gesamten Bevölkerung auch in Zukunft eine leistungsfähige mobile und fixe Breitbandinfrastruktur bieten zu können, investiert Magenta Telekom (vormals T-Mobile) in den Jahren 2018 bis 2021 etwa eine Milliarde Euro. "Die exorbitant weiter wachsenden Datenmengen unserer Kunden müssen zuverlässig transportiert werden und wir wollen dabei immer besser werden", betont der CEO von Magenta Telekom (vormals T-Mobile), Andreas Bierwirth. Er verspricht: "Wir wollen bei Internet, Entertainment und Service die Besten sein." Zum Hintergrund: Laut Telekom-Monitor der Regulierungsbehörde RTR betrug der Datenverbrauch im 3. Quartal 2018 pro Festnetz-Anschluss monatlich 108,7 Gigabyte. Das sind um 7,7 Prozent mehr als im Quartal davor.

Zehntausende Kilometer Kabel vernetzen die Bundeshauptstadt

Wie viel Technik nötig ist, um dieses Versprechen bereits heute einzulösen, zeigt ein genauerer Blick auf das Kabelnetz von UPC in Wien. Die Leitungen dafür sind insgesamt mehrere zehntausende Kilometer lang. Als Rückgrat dienen 1.000 Kilometer Glasfaserkabel. Dieses setzt sich aus mindestens 100 Glasfasern zusammen. An diese Glasfaserinfrastruktur sind etwa 7.200 Kilometer Koax-Hauptleitungen angeschlossen, die wiederum  etwa 20.000 Kilometer Teilnehmerleitungen in den Gebäuden bedienen. 1.500 Glasfaserversorgungszellen (Fibrenodes) dienen als Schaltstellen für 65.000 Verstärker. Diese stellen sicher, dass 1,5 Millionen Anschlussdosen in Wien heute Geschwindigkeiten von heute 300 Mbit/s und ab 7. Mai Gigabit-Internet bieten können. Magenta Telekom (vormals T-Mobile) CEO Bierwirth ergänzt: "Bei uns werden Internet, TV und Telefonie auf getrennten Frequenzbändern übertragen. Dadurch können unsere Kunden gleichzeitig mit Top-Speed surfen und streamen, fernsehen und telefonieren, und das über mehrere Anschlüsse pro Haushalt auf vielen Geräten."

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Fazit: Magenta Telekom (vormals T-Mobile) verdreifacht Internet-Geschwindigkeit in Wien

Der Zugang zu schnellem und stabilem Internet ist für Wirtschaft und Gesellschaft so wichtig wie etwa die Straßeninfrastruktur, das Kanalnetz oder die Wasserversorgung. Mithilfe eines neuen Übertragungsstandards kann Magenta Telekom (vormals T-Mobile) einer Million Haushalte in Wien auf einem Schlag einen mehr als dreimal so schnellen Webzugang bieten. Das Ziel, Wien zu einer Digital-Hauptstadt Europas zu machen und das gesamte Land mit Breitbandinternet besser zu versorgen, ist damit um einiges näher gerückt. Um die stark wachsenden Datenmengen auch in Zukunft verlässlich transportieren zu können, investiert Magenta Telekom (vormals T-Mobile) innerhalb von vier Jahren etwa eine Milliarde Euro in die eigene Breitbandinfrastruktur.

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Dieser Beitrag wurde am 30.10.2019 aktualisiert. 

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