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Für das nachhaltige Fairphone gibt es neue Hüllen. Aber nicht nur die modulare Bauweise macht das Fairphone für Unternehmen interessant: Große Unternehmen müssen ab 2017 über die Nachhaltigkeit ihrer Geschäftstätigkeit öffentlich berichten. 

Das Fairphone 2 ist seit knapp zehn Monaten im Verkauf. Würde sich das junge Unternehmen am Rest des Smartphone Marktes orientieren, würden wir jetzt über das kommende, komplett neue Fairphone 3 schreiben. Das wäre aber nicht kompatibel mit dem Unternehmenszweck. Stattdessen hat das Startup jetzt neue Hüllen für die zweite Version vorgestellt und dürfte auch schon bald mit weiteren technischen Neuigkeiten in Form von einzelnen, austauschbaren Modulen aufhorchen lassen, mit denen der Nutzer sein Gerät schrittweise und nach Bedarf upgraden kann. Aber zurück zu den offiziellen Neuigkeiten: Die neuen Hüllen sind in den Farben Indigo, Türkis, Korallrot und Weiss verfügbar und bereits im Webshop des niederländischen Herstellers Fairphone zu finden.

Unternehmen müssen nachhaltig wirtschaften

Der große Erfolg der Fairphones fußt auf zwei Säulen: Zum Einen setzen Unternehmen immer stärker auf Nachhaltigkeit, da auf Basis der EU-Richtlinie 2014/95/EU ab 2017 heimische Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern dazu verpflichtet sind, über die sozialen, gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit öffentlich zu berichten. Von dieser Richtlinie sind allerdings auch Klein- und Mittelbetriebe betroffen, da die großen Unternehmen auch ihre Zulieferer auf Nachhaltigkeit durchleuchten müssen.

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Auch bei den Käufern setzt sich langsam aber sicher ein Commitment zu nachhaltigen Produkten in der IT durch: In einer aktuellen Studie hat jeder zweite potentielle Smartphone-Käufer angegeben, dass Nachhaltigkeitsbestrebungen eines Unternehmens sie bei ihren Kaufentscheidungen und ihrem Sympathieempfinden durchaus beeinflussen würden. 

Unternehmen können positive Signale in Kundenrichtung und im Nachhaltigkeitsbericht auch senden, indem sie zum Beispiel alte Businesshandys sicher und verantwortungsbewusst entsorgen.

Was macht das Fairphone für Unternehmen interessant?

Das zweite große Verkaufsargument des Fairphones ist sein technisches Innenleben, das den Vergleich mit der Konkurrenz nicht scheuen muss. Zu den wichtigsten Features des Fairphone 2 zählen:

  • hochwertiges Display: Das 5-Zoll große Display des Fairphone 2 bietet eine sehr gute Bildqualität und hat eine Pixeldichte von 446ppi, was über dem am Markt üblichen Durchschnittswert liegt.
  • solide Akkulaufzeit: Die Laufzeit des Fairphone-Akkus bei durchschnittlicher Nutzung aller Features und Konnektivitäts-Möglichkeiten liegt bei rund 5 Stunden. Das ist zwar nicht der Spitzenwert unter allen Smartphones, kann sich aber durchaus sehen lassen. Der größte Vorteil des Fairphone-Akkus ist aber, dass er gewechselt werden kann. Fairphone-User mit einem Zusatzakku können also guten Gewissens auf eine Powerbank zum Nachladen eines festverbauten Akkus verzichten.
  • Hochwertige Verarbeitung und Robustheit: Obwohl das Fairphone 2 kein klassisches Ruggedized-Smartphone ist, machen ihm Wasserspritzer oder Regentropfen keine Probleme. Für die meisten Business-User ist das schon vollkommen ausreichend.
  • Service: Das Fairphone 2 bringt eine Fülle an Serviceleistungen für die User mit. Dank der modularen Bauweise kann etwa das Display innerhalb kürzester Zeit ausgetauscht werden. User können defekte Komponenten des Fairphone 2 selbst einfach ausbauen und ersetzen und später – durch neue Module – bestimmte Hardware upgraden, wie Fairphone-Produktmanagerin Tina Trinks in einem Interview verlautbart hat. Diese schnelle Reparaturzeit der Komponenten ist bei keinem anderen Gerät möglich.

Chocolatier Zotter vertraut bei Nachhaltigkeit auf T-Mobile

Die steirische Firma Zotter Schokoladen Manufaktur gilt als Erfinder der handgeschöpften Schokolade. Der Unternehmensgründer Josef Zotter und seine Mitarbeiter legen in allen Bereichen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Da T-Mobile als erster Mobilfunker Österreichs CO2-neutral tätig ist und auch als Erster das Fairphone angeboten hat, wechselte Zotter 2015 zu T-Mobile.

Im Video erklärt Michael Zotter, technischer Leiter: „Zusätzlich hat T-Mobile das Fairphone, mit welchem versucht wird, den fairen Gedanken mitzutragen, wo wir sagen: Na gut, das ist genau das, was wir als Zotter erreichen wollen. Und wir können nun sukzessive Fairphones an unsere Mitarbeiter austeilen."

Fazit: Fairphone und Nachhaltigkeit

Nicht zuletzt dank der modularen Bauweise der Fairphones und der einfachen Reparatur und Upgrade-Möglichkeiten sparen Unternehmen viel Geld, da  defekte Smartphones nicht mehrere Werktage bei einem Vertragspartner liegen und in der Zwischenzeit ersetzt werden müssen. Die Kosten der Reparatur sind natürlich auch deutlich niedriger als bei konventionellen Smartphones.

Technisch erfüllen die Fairphones spielend alle Bedürfnisse eines Business-Users, der das Gerät auch für private Zwecke nutzen will. Die Verwendung nachhaltiger Materialien und die ebenfalls nachhaltige Entsorgung etwaiger Altgeräte gibt Unternehmen die Möglichkeit, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen auch auf ihre mobilen Endgeräte auszuweiten. All diese Argumente machen das Fairphone zu einer auf vielen Ebenen nachhaltigeren Alternative zu den klassischen Business-Geräten von Apple, Samsung und Co.

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