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22.09.2016     Martina Jandl

Für eine moderne Unternehmensumgebung ist eine verlässliche Mobilfunkverbindung unentbehrlich. Deshalb investieren Mobilfunkbetreiber wie T-Mobile viele Ressourcen in die flächendeckende Mobilfunkversorgung. Innerhalb von Gebäuden kann die Versorgung jedoch durch die Bauweise oder verwendete Baumaterialien gestört werden. Lesen Sie hier, wie solche Hürden mittels technischer Hilfsmittel überwunden werden und worauf man dabei achten muss.

Durch die verhältnismäßig geringe Reichweite eines Handys braucht es für eine gute Sende- und Empfangsqualität eine Mobilfunkstation in seiner Nähe. Deshalb ist für eine flächendeckende Mobilfunkversorgung ein relativ engmaschiges Netz von Mobilfunkanlagen notwendig. Das funktioniert ähnlich wie bei Straßenlaternen, die in kurzen Abständen stehen müssen, um eine Straße vollständig auszuleuchten. Und wie bei Straßenlaternen das Licht, kann auch das Mobilfunksignal nicht verlustfrei in Gebäude hinein gelangen, geschweige denn jeden Winkel innerhalb von Gebäuden erreichen.

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Besonders in modernen Gebäuden, bei denen eine hohe Priorität auf Energieeffizienz gelegt wurde, können speziell beschichtete oder dreifach verglaste Fenster und hocheffiziente Dämmungsmaterialien dazu führen, dass die Mobilfunkversorgung nicht lückenlos gewährleistet werden kann. Auch verschiedene Bauweisen wie zum Beispiel mit Stahlbeton oder dicke und feuchte Ziegelmauern in alten Gebäuden können die Funkversorgung stark beeinträchtigen. Zusätzlich können topographische Gegebenheiten der Grund von schwachen Signalleistungen innerhalb von Gebäuden sein.

Repeater sorgen für die richtige Signalverstärkung

Unternehmen, die ihr Büro in einem Gebäude haben, das keine durchgehende Mobilfunkversorgung zulässt, haben aber Möglichkeiten diese zu verbessern. Je nach Größe des Unternehmens können entweder ein oder mehrere Repeater installiert werden oder eine eigene Inhouse-Sendeanlage eingebaut werden.

Ein Repeater nimmt über eine Außenantenne das Signal der jeweiligen Frequenz auf, für die er ausgelegt ist, verstärkt dieses und gibt es wieder ab. Gleichzeitig wird das Signal des Mobiltelefons vom Repeater empfangen und verstärkt zur Mobilfunkstation zurück gesendet. Mit dem richtigen Repeater kann ein einzelner Büroraum bis hin zu einem gesamten Stockwerk mit Mobilfunk versorgt werden.

Bei großen Unternehmen kann es sogar Sinn machen, eine eigene Inhouse-Lösung im Gebäude zu installieren. In diesem Fall wird eine Basisstation eingebaut, die wie ein Handymast mit einem eigenen Signal versorgt wird und dadurch im gesamten Gebäude für eine lückenlose Mobilfunkverbindung sorgt.

Die richtige Beratung für die richtige Lösung

Ein Unternehmen, mit schlechtem Empfang im eigenen Gebäude, sollte sich mit den Ansprechpartnern beim jeweiligen Netzbetreiber in Verbindung setzen. Dort kann dann im Vorfeld geprüft werden, welche Lösung beim Kundenstandort sinnvoll ist.

Bei T-Mobile Austria unterstützen entsprechende Fachleute Unternehmen dabei, die richtige Lösung für eine optimale Versorgung zu finden. Auf einer im Internet frei verfügbaren Karte können sich Interessierte mit Hilfe der Postleitzahl zunächst einmal informieren, welche Mobilfunkversorgung an ihrem Standort außerhalb von Gebäuden ungefähr zur Verfügung steht.

Einen hundertprozentigen Aufschluss darüber, welche Repeateranlage für die Indoor Versorgung notwendig ist, ergibt erst eine Messfahrt. Bei dieser werden am Kundenstandort, beziehungsweise im Gebäude, die betreffenden Räumlichkeiten durch die Mobilfunkspezialisten von T-Mobile geprüft und die genaue Funkversorgung außerhalb und innerhalb des Gebäudes gemessen wird. Damit kann die passende Lösung für das jeweilige Unternehmen gefunden werden. Prinzipiell kann man vier Kategorien von Repeateranlagen unterscheiden:

  • Pico-Repeater: geeignet für die Versorgung eines einzelnen Raumes bis zu 50 Quadratmeter
  • Mini-Repeater: geeignet für die Versorgung von bis zu acht beieinander liegenden Räumen
  • Standard-Repeater: geeignet für die Versorgung ganzer Stockwerke oder Hallen
  • Inhouse Basisstation: geeignet für hohe Gesprächsaufkommen und eine hohe Teilnehmerzahl (Großunternehmen)

Chocolatier Zotter vertraut auf Repeateranlagen von T-Mobile

Die steirische Firma Zotter Schokoladen Manufaktur gilt als Erfinder der handgeschöpften Schokolade. Der Unternehmensgründer Josef Zotter und seine Mitarbeiter legen in allen Bereichen großen Wert auf Nachhaltigkeit. Da T-Mobile als erster Mobilfunker Österreichs CO2-neutral tätig ist und auch als Erster das Fairphone angeboten hat, wechselte Zotter 2015 zu T-Mobile. Mitterweile durfte T-Mobile zusätzlich Mobilfunkrepeater in den Produktions- und Lagerhallen der Firma einbauen, um auch eine optimale Indoor-Versorgung sicher zu stellen.

Im Video erklärt Michael Zotter, technischer Leiter: „Ein Beispiel, das wir als Herausforderung hatten, war, dass wir für ein Außenlager keine Netzabdeckung erreichen konnten. Wir brauchen als Firma für unsere Besucher und unsere Abläufe intern gute Netzanbindungen. Das hat uns T-Mobile hier ermöglicht.“ 

Zahlreiche rechtliche Voraussetzungen zu erfüllen

Neben den etablierten Mobilfunkanbietern gibt es auch diverse Händler, die Repeater anbieten. Diese Händler befinden sich allerdings rechtlich in einer Grauzone. Sie dürfen zwar die Repeater verkaufen, aber der Kunde darf sie nicht ohne Weiteres betreiben. Für die Nutzung der Repeater sind nämlich einige rechtliche Aspekte zu beachten:

  1. Ein Repeater ist per Definition eine Funkanlage, die Funkfrequenzen verstärkt. Für solche Geräte gibt es gesetzliche Bestimmungen, welche eine gefahrlose und störungsfreie Nutzung gewährleisten sollen. Dabei geht es zum Beispiel um Strahlungswerte, die nicht überschritten werden dürfen. Deshalb muss es sich zu allererst um eine technisch zugelassene Funkanlage handeln (§ 74 TKG).
  2. Handelt es sich um eine zugelassene Funkanlage, muss der Betrieb vom jeweiligen Fernmeldebüro vorab genehmigt werden, die so genannte Betriebsbewilligung eingeholt werden (§ 75 TKG). Die Mobilfunkanbieter haben dafür eine Pauschalbewilligung. Sie müssen die Nutzung der Anlagen nur anzeigen.
  3. Weiters wurden die vom Repeater verstärkten Frequenzen den Mobilfunkbetreibern zur ausschließlichen Nutzung zugeteilt (§ 55 TKG). Dafür hat der Mobilfunkbetreiber bei der Frequenzversteigerung Frequenznutzungsentgelt bezahlt und er bezahlt zusätzlich monatlich noch Frequenzgebühren für den Einsatz der Frequenzen.
  4. Eine Funkanlage, die technisch nicht zugelassen wurde, kann eine Verwaltungsstrafe von bis zu 4.000 Euro nach sich ziehen (§ 109 TKG). Außerdem kann es zu Unterlassungs- bzw. Schadenersatzansprüchen durch den jeweiligen Mobilfunkbetreiber kommen.

Daher ist von der Nutzung eines privaten Repeaters ohne die rechtlichen Voraussetzungen erfüllen zu können, dringend abzuraten.

Conclusio: Schlechter Empfang ist kein Schicksal

Viele Unternehmen wünschen sich eine zuverlässige Mobilfunkversorgung, die bis in ihre Bürogebäude oder Fertigungshallen hineinreicht. Während die österreichischen Mobilfunknetzbetreiber bereits eine nahezu lückenlose Mobilfunkversorgung gewährleisten können, ist die Versorgung innerhalb von Gebäuden von vielen Faktoren abhängig, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen. Zum Beispiel spielen die Lage des Gebäudes, das verwendete Baumaterial und die Beschaffenheit der Fenster eine entscheidende Rolle für die Qualität der Handyverbindung innerhalb des Gebäudes. Mit dem richtigen Mobilfunkpartner und einer optimalen Beratung können aber auch diese Barrieren uberwunden werden. T-Mobile bietet mit Repeatern oder eigenen Basisstationen eine breite Palette an Indoor-Lösungen für Unternehmen jeder Größe an.

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