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Sie gehören nicht zur Generation der „Digital Natives“? Dann ist Ihr Umgang mit der digitalen Welt kein selbstverständlicher. Sie mussten oder müssen ihn erlernen und ständig weiter entwickeln. Hier erfahren Sie, wie Sie mit Google besser suchen oder übers Web schlau verkaufen. Außerdem finden Sie einige wertvolle Tipps rund um digitale Kompetenz.

So benutzen Sie das Web noch effektiver

Suchen, Informieren, Zusammenarbeiten, Vermarkten und die Beschäftigung mit Social Media werden zu Ihren wichtigsten geschäftlichen Internet-Aktivitäten gehören. Dafür haben wir ein paar Vorschläge zusammengestellt, wie sie dies noch effektiver zuwerke bringen. Als kleine Hilfe, um Ihre digitale Kompetenz zu steigern.

So suchen Sie besser

Wenn Sie den gesuchten Begriff oder eine Frage ins Formularfenster eingeben, liefert Google nicht immer das Gewünschte. Michael Weberberger rät in seinem Beitrag im Leitfaden „Das neue Arbeiten im Netz“, wie eine Suchmaschine zu denken. Fragen Sie nicht „Seit wann ist Barack Obama im Amt?“ sondern „Barack Obama trat am * sein Amt an“. Das * animiert Google dazu, eine Lücke zu füllen. Solche und weitere Tipps, die Ihre Google-Suche effizienter machen, finden Sie unter www.google.com/advanced_search.

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Bedenken Sie bei der Verwendung von Google, dass die Suchergebnisse mit Ihrem Surfverhalten korrelieren. Denn Google versucht, die für Sie relevantesten Informationen zu finden. Deshalb bezieht die Suchmaschine Ihre Surf-Historie und Ihren Standort mit ein. Wenn Sie den gleichen Begriff von einem anderen Computer aus recherchieren, erhalten Sie etwas andere Suchergebnisse. Und: Nutzen Sie auch andere Suchmaschinen, um Ihre Websuche zu perfektionieren.

So stoßen Sie auf relevante Neuigkeiten

Beim Lesen einer Zeitung finden Sie neue, für Sie möglicherweise relevante Informationen. Eine Suchmaschine hätte Ihnen beim Entdecken solcher Informationen nicht geholfen. Denn nach welchem Begriff sollen Sie auch suchen, wenn Sie von der Existenz der Information nicht wissen? Es zahlt sich also aus, die Beiträge von Medien, einzelnen Journalisten oder auch Bloggern anzusteuern. Nur ist es sehr mühsam, jedesmal auf einer Website nachzusehen, ob es etwas Neues gibt. Abonnieren Sie diese lieber via RSS-Feed und scannen Sie Ihre Abos mit einem Reader.

So finden Sie die passende Social Media-Plattform

Einer Studie von Hootsuite zufolge ist bereits ein Viertel der Weltbevölkerung (!) in Sozialen Medien aktiv. Social Media beschränkt sich nicht auf Facebook, Twitter und Co. Social Media-Plattformen gibt es wie Sand am Meer. Sie müssen selbst herausfinden, welche Plattform für Ihr Unternehmen passt. Eine Übersicht über das rotweißrote Social-Media-Universum offeriert auch das Social Media Radar Austria. Oder Sie starten überhaupt einen eigenen Unternehmensblog, und nutzen Social Media vor allem zum Generieren von Lesern.

So bewegen Sie sich am Social Media-Parkett

Bedenken Sie allerdings, dass Social Media Marketing ganz eigenen Gesetzen folgt. Am ehesten ist das Social Media-Parkett mit einer gesellschaftlichen Abendveranstaltung zu vergleichen, auf der Sie keinen Gast kennen. Üblicherweise werden Sie zunächst zuhören, damit Sie die Menschen dort besser kennen lernen. Dann erst bringen Sie sich in Gespräche ein. Immer werden Sie jedoch auf Augenhöhe mit Ihrem Gegenüber kommunizieren und auf Fragen auch antworten. Plumper Werbesprech wird Ihnen kaum über die Lippen kommen. Mit diesem Bild im Kopf können Sie getrost Ihr Social Media-Engagement starten, und brauchen keine große Angst vor Shitstorms zu haben. Denn zum Überleben selbiger gibt es einfache Regeln.

So sparen Sie Kosten und motivieren Mitarbeiter

Die Art und Weise, wie wir zusammenarbeiten, hat die Digitalisierung schon maßgeblich beeinflusst. Dennoch dürfte dies erst der Anfang gewesen sein. Denn insbesondere dank mobiler Geräte und mobilem Web bzw. WLAN, ist die Erwerbsarbeit für viele Berufsgruppen theoretisch zeit- und ortsungebunden. Als Chef einer Firma können Sie mithilfe von flexiblen Arbeitsplätzen Kosten senken. Professor Michael Bartz vom „New World of Work“ Forschungszentrum an der IMC FH Krems, rechnet etwa mit einer Reduktion von 20 bis 30 Prozent der Bürokosten, und 30 bis 40 Prozent der Reisekosten. Die Mitarbeiter selbst finden flexible Arbeitsplätze ebenfalls toll: Laut der aktuellen Studie „New World of Communication & Collaboration 2015“ glauben über 85 Prozent der Befragten, ihre Lebensqualität damit steigern zu können.

Flexible Arbeitsformen gilt es trotzdem behutsam einzuführen und an gewisse Regeln zu knüpfen.
Anwendungen, die Sie als Einstiegsdroge fürs mobile Arbeiten einfach ausprobieren können, gibt es viele. Dropbox, Google Docs, Microsoft Office Online oder die Open-Source-Lösung Etherpad als zentraler Speicher und fürs gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten etwa. Doodle zum einfachen Finden gemeinsamer Termine. Oder Anwendungen wie Trello oder Basecamp, um gemeinsam online an Projekten zu arbeiten. Virtuelle Teamsitzungen lassen sich ganz einfach über Tools wie GoToMeeting übers Web realisieren.

So verkaufen Sie mehr – mit oder ohne Webshop

Im Jahr 2013 haben die Österreicher laut KMU Forschung Austria Einzelhandelswaren um 5,9 Milliarden Euro im Web eingekauft. Es zahlt sich also aus, das Web auch als direkten Vertriebsweg zu nutzen. Ein eigener Webshop lässt sich dabei mit wenigen Klicks einrichten. Etwa über Willhaben oder Rakuten, Amazon oder Ebay.
Wenn Sie keinen Online-Shop betreiben wollen, dann nutzen Sie Ihre Website als wichtiges Marketinginstrument. Denn der erwähnten Studie der KMU Forschung Austria zufolge informieren sich 53 Prozent der Österreicher zuerst im Web, und kauft erst dann im stationären Handel ein.

Fazit digitale Kompetenz

Wenn Sie sich mit der stark wachsenden Vielfalt an digitalen Möglichkeiten kontinuierlich beschäftigen, werden Sie auch viele neue Ideen für Ihr eigenes Business entdecken. Die digitale Revolution zu ignorieren, wäre indes fatal. Denn gerade sie gibt auch kleinen Unternehmen Werkzeuge in die Hand, um gegen große internationale Konzerne bestehen zu können. Bleiben Sie also am Ball.

Eine Möglichkeit dazu ist die Lektüre der oben erwähnten Publikation „Das neue Arbeiten im Netz“. Dies ist ein Leitfaden, den der von der EU-Kommission und dem Bundeskanzleramt bestellte Digital Champion Meral Akin-Hecke und der Consulter David Röthler gemeinsam zusammengestellt haben. Das Whitepaper wendet sich an alle, die den Schritt in die Online-Welt bereits hinter sich haben, und vertiefende Informationen suchen. Die Portale werdedigital.at und www.digitalks.at sind weitere Möglichkeiten, um digital fit zu werden und zu bleiben.

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