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Daten, Daten und noch mehr Daten. Moderne Technologien wie Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M), Big Data oder Cloud Computing und die starke Nutzung mobiler Geräte wie Smartphones und Tablets lassen das weltweite Datenvolumen explodieren. Derzeit beträgt das weltweit jährlich produzierte Datenvolumen rund 8,5 Exabyte (1 Exabyte entspricht 1 Million Terabyte), bis 2020 sollen es gigantische 40 Exabyte sein.

Vor allem das Internet der Dinge und die damit verbundene zunehmende Verbreitung von Funktechniken, intelligenten Produkten und softwarebasierten Geschäftsmodellen tragen dazu bei, dass sich das digitale Universum so rasant ausbreitet. Dazu kommt die Popularität von Videostreaming-Diensten wie Netflix oder Amazon Prime, die gewaltigen Datenmengen für einen störungsfreien Videogenuss über das Festnetz oder die Mobilfunknetze schicken.

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Laut einer Studie von EMC erzeugen Endnutzer –Privatpersonen und Businessanwender – rund zwei Drittel des prognostizierten Speicherbedarfs. Das birgt große Herausforderungen sowohl für die IT-Organisationen hinsichtlich Menge und Geschwindigkeit der zu verarbeitenden Daten, als auch für die Netzbetreiber, die für die Übertragung der Daten sorgen müssen.

Herausforderung und Nutzen für Unternehmen

Nach einer Untersuchung der Aberdeen Group sind das die größten Herausforderungen an eine moderne IT-Infrastruktur in Unternehmen:

  • höhere Nachfrage nach mobilem Zugriff
  • gestiegener Echtzeitdatenverkehr
  • Datenverkehr mit hohen Bandbreiten (Echtzeitkommunikation und Video)
  • immer mehr virtualisierte und cloudbasierte Infrastrukturen
  • steigendes Datenvolumen für Initiativen wie Big Data

Die führenden Unternehmen in Hinblick auf die Leistung und Zuverlässigkeit ihrer IT-Infrastrukturen zeigen auch die größte Bereitschaft ihre IT-Infrastruktur zu aktualisieren. Sie tun dies laut der Aberdeen Studie vor allem um:

  • eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter und Endnutzer zu erreichen,
  • Anwendungen schneller installieren zu können und
  • um Kosten einzusparen.

Die Datenexplosion in den Mobilfunknetzen

Mobilfunknetze sind in Bezug auf die Datenexplosion besonders gefordert. Immer mehr Menschen nutzen mobile Geräten wie Smartphones, Laptops oder Tablets um geschäftliche und private Dinge unterwegs zu erledigen. Außendienstmitarbeiter greifen unterwegs zum Beispiel auf komplexe Lösungen wie mobiles ERP oder mobiles CRM zu. Smartphones mit hochauflösenden Kameras, das konsumieren von Videos auf Smartphones oder Fitness-Apps, die 24 Stunden lang Bewegungs- und Vitalwerte aufzeichnen belegen Speicher in ungeahnten Dimensionen.

Laut der Regulierungsbehörde RTR stieg das Datenvolumen, das in Österreich mit Handys übertragen wurde, im 2. Quartal 2015 gegenüber dem Vorquartal um 9,7 Prozent auf 64.830 Terabyte an.

Mit LTE die Datenexplosion in den Griff bekommen

Mobilfunknetzbetreiber setzen die neue Mobilfunktechnologie LTE ein um die explodierenden Daten übertragen zu können. Mit LTE können User Downloadraten von bis zu 150 Megabit pro Sekunde erreichen. Der RTR zufolge legte die Zahl der LTE-fähigen SIM-Karten vom 1. auf das 2. Quartal 2015 um 45 Prozent auf 276.000 Stück zu. Die Vorteile von LTE sind:

  • hohe Datenübertragungsraten im Down- und Uplink (150/50 Mbit/s und höher)
  • niedrige Latenzzeiten (besseres Benutzererlebnis beim Surfen und anderen Applikationen)
  • datenpaketbasierte Übertragung nach IP-Protokoll
  • gute Mobilitätseigenschaften (z.B. in Zügen)
  • weiter skalier- und optimierbar (LTE-Advanced mit bis zu 1000 Mbit/s)
  • durch Separierung der Bandbreite weniger fehleranfällig für Störungen und Interferenzen

Ausbau des LTE-Netzes

Der Ausbau des LTE-Netzes in Österreich steht bei den Anbietern ganz oben auf der Prioritäten-Liste. T-Mobile investiert jährlich mehr als 100 Millionen Euro in das Mobilfunknetz. Für die Verfügbarkeit und den damit verbundenen Ausbau von LTE werden allein bei T-Mobile insgesamt rund 300 Millionen Euro eingesetzt. Ende 2016 wird T-Mobile defacto LTE-Vollversorgung in ganz Österreich anbieten.

Zusätzlich wird der Netzausbau dank der von der Bundesregierung beschlossenen Breitbandmilliarde forciert. Bis 2020 soll ganz Österreich mit Internet bis 100 Megabit pro Sekunde versorgt sein, ein Teil davon mittels LTE. 

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