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M2M
21.04.2015     Veronika Schindelar

Machine-to-Machine (M2M) und Internet of Things (IoT) eröffnen Unternehmen neue Geschäftsfelder und helfen Kosten zu sparen. T-Mobile sucht im Rahmen des Business Wall of Fame Wettbewerbs innovative B2B-Lösungen aus der M2M- und IoT-Welt. Die Entwickler der besten Anwendungen können eine Marketing-Kampagne im Wert von 30.000 Euro gewinnen.

Mobilfunk ist der Schlüssel

M2M und das „Internet der Dinge“ (IoT) haben viel Potenzial, und gehören zu den größten Wachstumsfeldern. In einer aktuellen Studie prognostiziert die internationale Unternehmensberatung Gartner, dass heuer knapp 5 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein werden, und dass sich deren Zahl bis 2020 auf 25 Milliarden Geräte verfünffachen wird.

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Nahezu jeder Wirtschaftsbereich kann von vernetzten, und miteinander kommunizierenden Geräten profitieren - egal ob Industrie, Logistik, Energie, Handel oder auch der öffentliche Sektor. Die Schlüsseltechnologie für M2M und IoT ist der Mobilfunk. Damit ist eine flächendeckende Datenübertragung möglich, die Ferndiagnosen, Fernsteuerungen und Fernwartungen von einzelnen Maschinen oder ganzen Systemen erlaubt.

Melange mit Modem

Wie M2M und IoT das Business erleichtern können, zeigt das folgende Beispiel: Einige Anbieter, die Kaffeeautomaten in Firmen aufstellen, sind dazu übergegangen, portionsweise abzurechnen und ihren Kunden nicht nur Geräte samt Servicevertrag zu verkaufen oder zu vermieten. Sie offerieren „Kaffee as a Service“ und ihre Kunden bezahlen nur die verbrauchte Menge an Espressos, Cappuccinos und Latte Macciatos. Die Abrechnung bei diesem Geschäftsmodell kann schwierig sein. Denn dafür ist es notwendig, den Zählerstand jeder einzelner Maschine monatlich zu erheben.

Das internationale Kaffeeunternehmen Cup&Cino hat sich von der Deutschen Telekom eine M2M-Lösung realisieren lassen, die genau diese Herausforderung elegant meistert. Jeder Kaffeeautomat, der mit einem eigenen Modem und einer eigenen SIM-Karte ausgestattet ist, kann den Zählerstand selbständig an die Zentrale von Cup&Cino melden. Die Lösung erstellt die monatliche Abrechnung für den Kunden von Cup&Cino ganz automatisch. Weil die M2M-Lösung das Unternehmen überzeugt hat, rüstet es jetzt nach und nach seine Kaffeeautomaten mit Modem und SIM-Karte auf.

Business Wall of Fame: innovative Anwendungen gesucht

Die vernetzten Kaffeeautomaten ist nur eine M2M-Anwendung unter vielen. Ständig tüfteln Entwickler an neuen, innovativen Lösungen. T-Mobile und die Deutsche Telekom sind auf der Suche nach den besten M2M- und IoT-Lösungen und starten den Business Wall of Fame Wettbewerb in acht Ländern (Österreich, Deutschland, Kroatien, Ungarn, Slowakei, Rumänien, Mazedonien und Griechenland). Die Teilnahme ist denkbar einfach:

      • Registrieren Sie Ihre M2M bzw. IoT-Lösung auf der eigens für den Wettbewerb eingerichteten Website von T-Mobile Austria. Beschreiben Sie, wie Ihre Anwendung Betriebe erfolgreicher machen kann, und erklären Sie das in einem kurzen Video.
      • Nach der Registrierungsphase können Geschäftskunden über Ihre Lösung abstimmen. Sie erhöhen Ihre Chancen, wenn Sie Ihre Kunden und Partner davon informieren, dass Sie an der Business Wall of Fame von T-Mobile teilnehmen und sie mitstimmen können. Denn so erhalten Sie möglichst viele Stimmen. Außerdem können die Personen, die mitstimmen Preise für ihr eigenes Unternehmen gewinnen: Wenn diese ihre Kontaktdaten hinterlassen und eine spezifische Anwendungen unterstützen, haben sie die Chance, Teil einer Marketing-Kampagne im Wert von 20.000,- Euro zu werden.
      • Zurück zu Ihnen als Entwickler: Landet Ihre M2M- bzw. IoT-Lösung unter den 15 Teilnehmern mit den meisten Stimmen, dann sind Sie im Finale. Eine Experten-Jury wählt dann den Gewinner.

Preise, die Sie weiter bringen

Der Business Wall of Fame Wettbewerb wird in acht Ländern veranstaltet. Die besten Lösungen aus Österreich haben die Chance, eine Marketing-Kampagne im Wert von 30.000 Euro zu gewinnen.

Die Deutsche Telekom vermarktet als Partner des Gewinners die beste internationale M2M- bzw. IoT-Lösung in allen acht teilnehmenden Ländern. Zudem stellt die Deutsche Telekom die Lösung auf einer internationalen Industriemesse vor. Allein dies entspricht einem Wert von etwa 10.000 Euro.


Die Einreichfrist für die Business Wall of Fame endet übrigens am 1. Juni 2015 um Mitternacht.

M2M und IoT vorantreiben

Mit der Business Wall of Fame will T-Mobile Austria M2M und IoT in Österreich vorantreiben. Als Mobilfunkbetreiber stellt T-Mobile Austria die Schlüsseltechnologie für M2M und IoT bereit. Gemeinsam mit Partnern offeriert T-Mobile Austria auch Hardware und gesamte M2M-Lösungspakete.

Fazit: M2M und IoT bieten Wettbewerbsvorteile für KMU

Gerade kleine und mittelgroße Unternehmen können sich mithilfe von M2M- und IoT-Technologie Wettbewerbsvorteile sichern. Denn durch ihre Größe können sie Prozesse wesentlich schneller umgestalten, als größere Unternehmen. Die Investitionskosten für M2M- und IoT-Lösungen sind indes nicht mehr so hoch, als dass diese für KMU eine unüberwindbare Hürde darstellen. Es ist also damit zu rechnen, dass sich die von KMU geprägte österreichische Wirtschaft heuer und im nächsten Jahr sehr stark mit M2M und IoT auseinander setzen wird. Und hier entstehen wahrscheinlich dann auch Lösungen, die bei der Business Wall of Fame um die Gewinne rittern.

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